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Rund 15 000 Menschen zu „Counter-Strike“-Turnier erwartet

Virtuelle Computergefechte mit Breitenwirkung: Köln erwartet am Wochenende Tausende Besucher zu einem großen Turnier - allerdings nicht in einer traditionellen Sportart. In der Lanxess Arena wird das E-Sport-Event ESL One Cologne ausgetragen, bei dem Teams im Computerspiel „Counter-Strike“ gegeneinander antreten. Der Veranstalter vergleicht den Wettbewerb mit einer Weltmeisterschaft für den Shooter-Klassiker. „Wir werden eine volle Hütte haben“, sagte Ulrich Schulze von der ESL am Mittwoch. Das entspricht pro Tag rund 15 000 Menschen.

Köln

04.07.2018
Rund 15 000 Menschen zu „Counter-Strike“-Turnier erwartet

Das Computerspiel „Counter-Strike“ auf dem Monitor eines Laptops. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

„Counter-Strike“ gehört zu den populärsten Spielen der E-Sport-Szene, in der wettbewerbsmäßig gezockt wird. Zwei Gruppen - Terroristen und sogenannte Counter-Terroristen - liefern sich dabei virtuelle Gefechte mit Waffen. In Köln gehen 16 Profi-Teams ins Rennen um 300 000 Dollar Preisgeld. Richtig spannend wird es ab dem Viertelfinale am Freitag. Das Event findet mittlerweile zum fünften Mal in Köln statt.

25 bis 30 Prozent der Besucher reisen nach Angaben des Veranstalters aus dem Ausland an. Das Turnier sei damit für die Region auch ein großer Wirtschaftsfaktor, sagte Schulze. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) werde vorbeischauen. „Ich glaube, es hat noch nicht den gleichen Stellenwert wie eine Handball-WM. Aber zumindest ist es bei allen schon auf dem Radar.“