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Ruhrbischof Overbeck: Gewalt darf nur letztes Mittel sein

Essen. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat die Christen zu Ostern aufgefordert, sich „angesichts der ungeheuren Konflikte der Gegenwart“ unablässig für Frieden einzusetzen. An die Adresse von Politik und Soldaten sagte der katholische Militärbischof der Bundeswehr, Gewalt dürfe nur das letzte Mittel der Wahl sein, um noch größere Gewalt abzuwenden, Leben zu schützen und das Recht auf Notwehr in bestimmten Fällen umzusetzen.

Ruhrbischof Overbeck: Gewalt darf nur letztes Mittel sein

Kardinal Rainer Maria Woelki. Foto: Federico Gambarini/Archiv

In seiner Predigt zur Osternacht sagte er laut Manuskript: „Hier entstehen hohe ethische Ansprüche, die um das Gesetz der Doppelwirkung ebenso wissen müssen wie um die Notwendigkeit, immer wieder alles zu versuchen, damit die Waffen schweigen“. Frieden entstehe dort, wo Menschen vertrauensvoll zusammenlebten im Sinne von Solidarität, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenwürde.

Ostern ist für Christen das wichtigste Fest des Kirchenjahres. Sie feiern die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Darum sind die Gottesdienste traditionell gut besucht.

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