Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Rossmann will besonders im Ausland zulegen

Burgwedel. Die Drogeriemarktkette Rossmann will vor allem im Ausland zulegen und dort 2018 mehr neue Filialen eröffnen als in Deutschland.

Rossmann will besonders im Ausland zulegen

Hauptsitz der Drogeriemarktkette Rossmann in Burgwedel. Foto: Sebastian Gollnow

„Im Ausland gibt es mehr Wachstumspotenzial“, sagte Einkaufs- und Marketing-Geschäftsführer Raoul Rossmann nach der Vorstellung der Bilanzzahlen 2017. Der Markt in Deutschland sei inzwischen aufgeteilt. Außerdem wachse der Online-Handel nur leicht, weil deutsche Verbraucher Drogerieprodukte und Lebensmittel lieber in Läden kauften.

Das Familienunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Burgwedel betreibt 2110 Märkte in Deutschland und 1680 Märkte in Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei und Albanien. Im Ausland ist der Umsatz im vergangenen Jahr fast dreimal stärker gewachsen (plus 12,9 Prozent) als in Deutschland (plus 4,5 Prozent). Inzwischen macht der Auslandsumsatz fast einen Drittel der Konzernerlöse von neun Milliarden Euro aus (Vorjahr: 8,4 Mrd). Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent.

Die zweitgrößte Drogeriekette Deutschlands beschäftigt 54.500 Mitarbeiter, rund 32.000 in Deutschland. In diesem Jahr möchte der Konzern 210 Millionen Euro investieren und 230 neue Filialen eröffnen, davon 105 in Deutschland.

Zum Ertrag hat sich das Familienunternehmen nur vage geäußert. Es sei trotz einer 2017 verbuchten Geldbuße von 30 Millionen Euro ein Gewinn erzielt worden, sagte Rossmann. Die Strafe hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf wegen verbotener Preisabsprachen bei Kaffee verhängt. Das Unternehmen hatte gegen diese Entscheidung Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wolfsburg. Volkswagen hat einen vorübergehenden Fertigungsstopp für wichtige Diesel-Modelle verhängt und will eine Fehlanzeige beheben. Wie der Konzern am Samstag bestätigte, muss ein Software-Update für den vielfach verbauten 2.0-TDI-Motor entwickelt werden.mehr...

Washington/Peking. Der von Sanktionen betroffene chinesische Telekom-Ausrüster ZTE kann seine Geschäfte in den USA gegen Auflagen und Zahlung einer Milliardenstrafe wieder aufnehmen.mehr...

Karlsruhe. Meist kommen bei der Hotelrechnung fünf Prozent hinzu: Seit 2010 bitten zahlreiche Städte Touristen zur Kasse. Hoteliers gehen dagegen durch die Instanzen. Nun ist eine höchstrichterliche Entscheidung in Sicht.mehr...