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Roman

Stockholm 1913 – Agneta Lejongård hat sich von ihrer adeligen Familie und deren Erwartungen emanzipiert. Sie hat sich für mündig erklären lassen, studiert Kunst in der schwedischen Hauptstadt und hat

In Beirut im Libanon lässt Rainer Merkel in seinem Roman „Stadt ohne Gott“ vier Menschen aufeinandertreffen. Im einstigen „Paris des Ostens“ hoffen sie, einen Ort zu finden, um ihre Träume zu realisieren,

Stefan Kutzenberger hat mit „Friedinger“ einen fiktiven autobiografischen Roman verfasst. Ich-Erzähler Kutzenberger wäre gerne ein Schriftsteller. Doch mit seinen drei Roman-Projekten kommt er nicht wirklich weiter.

Einen lesenswerten Debütroman hat Tom Saller mit „Wenn Martha tanzt“ verfasst. Die im Titel erwähnte Martha war eine eigenwillige junge Frau, die von Pommern für einige Jahre an das Bauhaus nach Weimar

In ihrem ersten Amrum-Roman, „Immer wieder im Sommer“, den Katrin Koppold unter dem Pseudonym Katharina Herzog geschrieben hat, hatte Lena eine Nebenrolle. Nun hat die Münchnerin Lena zur Hauptfigur ihres

Véronique de Bure legt mit ihrem sensibel erzählten Roman „Die kleine Welt der Madame Jeanne“ ein Tagebuch der Titelfigur vor. Jeanne lebt in der französischen Provinz und ist bereits 90 Jahre alt.

Ebba reist mit dem Stargeiger Jona um die Welt, das kleine Küstendorf, in dem sie aufgewachsen ist, hat sie längst vergessen. Als ihre Großmutter ihr ein Kapitänshaus samt Museum am Meer vermacht, beginnt

Eine junge Norwegerin verliebt sich in einen jungen Deutschen – in den 40er-Jahren, der Zeit der deutschen Besatzung im hohen Norden. So beginnt die Liebesgeschichte von Halldis Engelhardts Eltern, die

Eine skurrile Geschichte hat der finnische Autor Antti Tuomainen mit dem Roman „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ geschrieben. Sein Ich-Erzähler erfährt, dass er vergiftet wurde und demnächst sterben wird.

Fräulein Hedy von Pyritz hat als reiche Stifterin ein Dorf im Münsterland im Griff. Doch nun hegt sie einen ungewöhnlichen Wunsch: Sie sucht per Anzeige einen Chauffeur, der sie zu einem Nackt-Badestrand fährt.

Wenn bald die Abiturienten ihren Abschluss feiern, sitzen bei den Feiern manchmal Familien zusammen, die sich auseinandergelebt haben. Eric Nil erzählt in seinem kurzweiligen Roman „Abifeier“ bittersüß

Auf der kleinen Mittelmeerinsel Pantelleria, die vor Sizilien liegt, machen die ungleichen achtjährigen Zwillingsschwestern mit ihrer Mama Urlaub in Alessio Torinos kleinem Roman „Über mir die Sonne“.

Eine ungewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte legt André Kubiczek mit seinem Roman „Komm in den totgesagten Park und schau“ vor. Vater und Sohn legen jeweils schriftlich ein Geständnis ab.

Auf dem Friedhof in Paulstadt reden die Toten. Doch „Das Feld“ von Robert Seethaler ist kein Gruselroman, sondern ein Panoptikum des Lebens.

Vera ist dem Holocaust entkommen. Nun will die junge Frau Mitte der 50er-Jahre in München als Architektin Fuß fassen. So beginnt der neue Roman von Heidi Rehn. In „Der Himmel über unseren Träumen“ zeichnet

Jürgen Domian las und diskutierte bis Mitternacht bei den Ruhrfestspielen über Dämonen. So heißt sein neuer Roman. Aber der Moderator wollte auch wissen, gegen welche inneren Dämonen das Publikum kämpft.

Vorab eine Warnung: Wenn Sie einmal in der Slade Alley sein sollten und dort ein kleines Törchen finden: Öffnen Sie es um Himmels willen nicht!

Eine hübsche Wohlfühl-Geschichte, die man sich auch gut als Kinofilm vorstellen kann, hat René Freund mit seinem unspektakulären Roman „Ans Meer“ geschrieben.

Von einer Mutter, die sich scheiden lässt, als ihre Tochter drei Jahre alt ist, erzählt die norwegische Autorin Monica Isakstuen in dem in ihrer Heimat ausgezeichneten Roman „Elternteile“.

Roadmovies gibt es viele, auch mit Sterbenden auf der Rückbank. Autorin Lucy Fricke allerdings versteht es im Roman „Töchter“, eine solche Fahrt originell und ob des lakonischen Humors äußerst amüsant zu erzählen.

Für Sheriff Wing läuft es momentan nicht so gut: Seine Frau hat ihn wegen eines neuen Liebhabers rausgeschmissen, der Gemeindevorsitzende macht ihm wegen seines Faibles zur Selbstjustiz das Leben schwer,

Um fünf Menschen und die Liebe geht es in Max Scharniggs Roman „Der restliche Sommer“. Jeweils mit den Namen seiner Protagonisten hat der Autor seine lesenswerte Dystopie versehen.

Bei Mario Giordanos Tante Poldi geht es auch im dritten Sizilien-Krimi „Tante Poldi und der schöne Antonio“ wieder turbulent zu. Und Chronist der Geschehnisse ist wie immer ihr Neffe, der so gern ein

Die amerikanische Autorin Jaqueline Woodson blickt in ihrem dünnen Roman „Ein anderes Brooklyn“ auf die Jugend einer Mädchenclique in den 70er-Jahren im New Yorker Stadtteil Brooklyn zurück.

Für einen geflochtenen Zopf braucht es drei Strähnen – und aus drei Geschichten besteht auch Laetitia Colombanis hübscher Roman „Der Zopf“. Das Haargeflecht ist es, welches die drei Frauenschicksale auf

Zoe London ist Radiomoderatorin in Köln. Nicht nur in ihrer Sendung „London Calling“ hat sie eine Glücksmaske auf: Die Heldin aus Janna Solingers Roman „Zoe und die Liebe“ ist ein optimistischer Mensch

Wien ist eines der beliebtesten Ziele für Städtetrips. Und meist begeben sich die Touristen dort auf Zeitreise, fühlen sich in Schönbrunn wie Sisi oder folgen den Spuren eines großen Dichters oder Musikers

Einfühlsam erzählt die tschechische Autorin Bianca Bellová in ihrem Roman „Am See“ von dem Schicksal des Jungen Nami. Er wächst in einer trostlosen Gegend an einem verseuchten Gewässer bei seinen Großeltern auf.

Die Wechseljahre hat Andrea Schnidt, die Heldin aus Susanne Fröhlichs Romanreihe, hinter sich. Im zehnten Band betritt die Anfang 50-Jährige ungewohntes Terrain.

Im vergangenen Jahr landete der bereits 2014 verstorbene Autor Kent Haruf mit „Unsere Seelen bei Nacht“ einen Überraschungsbestseller, der mit Jane Fonda und Robert Redford auch verfilmt wurde. Der Diogenes-Verlag

Ungewöhnlich altmodisch, aber dennoch gut lesbar erzählt Irene Diwiak in ihrem Debütroman „Liebwies“ die Geschichte von einer unbegabten Sängerin und einer Komponistin.

In diesem Spätsommer stirbt nicht nur die Mutter der ungleichen Brüder Olof und Carl, sondern auch Familiengeheimnisse werden aufgedeckt in Johan Bargums kleinem Roman „Nachsommer“.

T.C. Boyles Neuer ist kein Roman. Es ist eine Sammlung von Erzählungen. Und wer Boyle kennt, kann sich denken, dass der Titel „Good Home“ ironisch gemeint ist.

Das Leben von dem surrealistischen Künstler Max Ernst hat Markus Orths in seinem Roman mit dem schlichten Titel „Max“ fiktionalisiert. Der Autor entwirft mit seinem Werk ein Panorama des vergangenen Jahrhunderts.

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und zugleich ein tolles Debüt hat Anne Reinecke mit ihrem Roman „Leinsee“ geschrieben.

Wiederholt sich alles nur immer wieder? Können wir unserem Schicksal entgehen? Diesen Fragen geht Peter Stamm in seinem schönen Roman mit dem poetischen Titel „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ nach.

Die Geschichte einer einer starken Frau erzählt Bernhard Schlink in seinem Roman, den er nach ihr schlicht „Olga“ genannt hat.

Pech gehabt. Drei Frauen aus unterschiedlichen Milieus haben ihr Geld an einen Spekulanten, der untergetaucht ist, verloren. Gemeinsam bekommen sie eine abgewrackte Villa an einem Strand in Florida als

Es ist kein schönes Silvester, dass sich Sarah Bosetti in „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“ für ihre eher am Leben gescheiterte junge Heldin ausgedacht hat – sie ist eigentlich ganz allein.

Ein Buch für trübes Wetter soll Marissa Stapleys Roman „Das Glück an Regentagen“ sein, aber richtig glücklich wird man mit dem Buch wohl bei keinem Wetter. Dafür ist die Liebesgeschichte von Mae und Gabe zu wirr erzählt.

Ein schöner Abenteuer-Unterhaltungsroman ist dem 1966 geborenen Potsdamer Autor Torsten Seifert mit „Wer ist B. Traven?“ gelungen. Darin schickt er seinen Helden Leon in der Nachkriegszeit auf die Suche

Basti ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt, Josh leidet seit dem Tod seiner Mutter unter Depressionen. Beide sind seit Kindertagen Freunde, und Samantha liebt sie beide und muss sich zwischen den

Edward St Aubyn hat mit dem Roman „Dunbar und seine Töchter“ Shakespeares Drama „König Lear“ in unsere Zeit verlegt. Wie bei dem berühmten Theaterdramatiker gibt es ein Reich zu verschenken.

„Der Mann, der Verlorenes wiederfindet“, heißt Michael Köhlmeiers Novelle, und der Titel ist auch der erste Satz. Dieser Mann ist der heilige Antonius, der auf einem Platz in Italien liegt und stirbt.

Volker Heises Roman „Außer Kontrolle“ ist womöglich nicht spektakulär genug, um sich noch in ein paar Jahren an ihn zu erinnern. Aber gute Unterhaltung bietet diese Mischung aus Drama und Thriller mit

Fast 50 Jahre war Alexander Gorkow nicht mehr in der kleinen Bucht auf Mallorca. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Schwester reist er noch einmal in das Urlaubsparadies seiner Kindheit, ins „Hotel

Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer nennt sein Buch über das Ende einer Ehe und die Zeit danach „Roman“ – doch das ist es nur zu einem ganz kleinen Teil. Größtenteils ist es eine Art Materialsammlung aus