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Rollstuhlbasketball: Bienek wechselt in die US-Liga

CASTROP-RAUXEL André Bieneks sportliche Karriere nimmt ab November eine neue Richtung. Der Paralympics-Teilnehmer fliegt in die USA, um dort in der Uni-Liga Rollstuhlbasketball zu spielen. Ein Stipendium lockt ihn über den großen Teich. Dabei hat der Castrop-Rauxeler die Paralympics gerade erst hinter sich gebracht.

von Von Christian Püls

, 08.10.2008
Rollstuhlbasketball: Bienek wechselt in die US-Liga

André Bienek (l.) auf dem Paralympischen Parkett. Der Castrop-Rauxeler spielt demnächst im US-amerikanischen Wisconsin.

„Fürs erste Mal war das schon ganz cool“, sagt der 21-Jährige lachend und ist noch spürbar beeindruckt von der Veranstaltung im fernen China. Für die nächsten vier Jahre taucht der Castrop-Rauxeler aber in eine andere Welt des Rollstuhl-Basketballs ein. Mit Beginn der amerikanischen College-Liga-Saison spielt Bienek für die „Warhawks“. So nennt sich das Rollstuhlbasketball-Team der Universität Whitewater (Wisconsin). In der National Wheelchair Basketball Association (NWBA) soll Bienek dann für sein Team Körbe werfen. Für drei Jahre hat ihm die Universität ein Stipendium verliehen – und damit eine große Chance, sich sportlich weiterzuentwickeln, meint der Europastädter. Denn: Sport-Stipendien im Rollstuhl-Basketball suchen Sportler in Deutschland vergeblich.

Doch nicht nur wegen des Stipendiums freut sich Bienek auf seine Einsätze in der amerikanischen Uni-Liga. „Es ist schon ein Unterschied zu Deutschland, was in den USA im Training gelehrt wird und worauf dort geachtet wird“, sagt Bienek. Und weiter: „Für mich ist es auf jeden Fall der Schritt in die richtige Richtung – und eine große Herausforderung ist es außerdem.“ Ganz will er seiner Heimat den Rücken nicht kehren – auch, um mit der Nationalmannschaft zu trainieren.

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