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Roaming: «Wandern» in ausländischen Mobilnetzen

Hamburg (dpa) - Das Wort «Roaming» stammt aus dem Englischen und bedeutet in etwa umherwandern. In der Welt der Telekommunikation wird damit die Möglichkeit beschrieben, auch in ausländischen Mobilfunknetzen zu telefonieren, angerufen zu werden oder Daten auszutauschen.

Für die Weiterleitung der Gespräche verlangen die Anbieter bislang erhebliche Gebühren. So werden in Europa mitunter bis zu drei Euro pro Minute für die Nutzung des fremden Netzes berechnet. Nach Einschätzung der EU-Kommission ist etwa jeder dritte Bürger - 147 Millionen Menschen - von den Roaming-Gebühren betroffen.

Für die Netzbetreiber sind diese Gebühren eine wichtige Einnahmequelle. Mit jährlich fünf Milliarden Euro entfallen knapp sechs Prozent der gesamten Umsätze darauf. Vor allem Anbieter in südlichen Urlaubsländern, wie die spanische Telefónica und Telecom Italia, bitten die Mobilfunknutzer kräftig zur Kasse.

Nach der Einigung in Brüssel sollen die Preise nun mit Beginn der Sommerferien erheblich sinken. Die Roaming-Gebühren verringern sich auf höchstens 49 Cent je Minute für abgehende Anrufe und auf 24 Cent für angenommene Anrufe - und sollen nach einem Jahr weiter fallen.

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