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Ringen: Alle krank, alle Punkte weg - dicke Strafe droht

LÜNEN 73 Jahre alt ist Horst Gehse . 60 Jahre davon stand der Geschäftsführer des VfK Lünen-Süd davon als Kämpfer auf oder als Funktionär neben der Ringermatte. "Doch so etwas habe ich noch nicht erlebt!", blickt er auf ein Wochenende des Schreckens zurück.

von Von Bernd Janning

, 02.12.2007
Ringen: Alle krank, alle Punkte weg - dicke Strafe droht

Auch VfK-Geschäftsführer Horst Gehse selbst war krank, musste dann auch noch die Absagen fast aller Sportler seines Vereins hinnehmen und das Spiel abblasen.

Statt Punkte zu sammeln, breitete sich die Grippewelle beim VfK aus. Sowohl der Kampf der Bezirksliga-Zweiten in Marten als auch das Aufstiegsduell zur Verbandsliga in Aachen-Walheim mussten abgesagt werden.

Gehse, der wie seine Frau Gerda, Pressewartin des Vereins, flach liegt, erreichte eine Absage nach der anderen. Als dann auch noch Alex Arendt mit Rückenproblemen und Wladimir Kreps sowie Marvin Fischer wegen Arbeit ausfielen, war Schwergewichtler Ali Aydogan der einzig "Überlebende".

"Wir wünschen den Ringern aus Lünen eine gute Genesung", fanden die Walheimer nach der Absage auf ihrer Homepage nette Worte. Beide Kämpfe werden nun mit 0:40 gegen den VfK gewertet. Die für die Aachen-Fahrt georderten Kleinbusse mussten abbestellt werden - Kosten 220 Euro. Vom Verband wird eine Strafe vom mehr als 200 Euro erwartet.

Gehse: "Mittwoch beim Training werden wir entscheiden, ob wir zum letzten Saisonkampf in Krefeld antreten können. Einen Bus werde ich aber auf keinen Fall mehr bestellen."