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Rheinische Bauern offen für Tierhaltungslabel beim Fleisch

Essen. Die Rheinischen Bauern stehen einem Verbraucherlabel für Fleisch aufgeschlossen gegenüber. „Wir sind offen für eine Haltungskennzeichnung und unterstützen die Bemühungen, damit Licht in den Labeldschungel zu bringen“, sagte der Rheinische Bauernpräsident Bernhard Conzen der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (Dienstag).

Ein solches Label müsse allerdings mit bisherigen Aktivitäten wie der „Initiative Tierwohl“ verzahnt werden. Die Initiative wachse ständig. In Nordrhein-Westfalen profitierten mittlerweile über fünf Millionen Schweine in mehr als 1000 Betrieben davon, betonte Conzen. Grundsätzlich müssten Landwirte, die für mehr Tierwohl sorgen, das aber auch künftig honoriert bekommen: „Wir müssen den Verbrauchern auch ehrlich sagen: Höhere Standards gibt es nicht zum Nulltarif.“

Mit der Haltungs- sollte aus Sicht des Bauernpräsidenten auch eine Herkunftsbezeichnung verknüpft sein. „Unsere heimische Sauenhaltung hat nur eine Zukunftsperspektive, wenn die Verbraucher sich anhand der Kennzeichnung bewusst für Fleisch entscheiden können, das von unter hiesigen Bedingungen in Deutschland geborenen Tieren stammt“, sagte Conzen. Schon jetzt stamme jedes vierte Ferkel aus dem EU-Ausland. Im Rheinland habe in den vergangenen fünf Jahren jeder dritte Sauenhalter aufgegeben.

Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, sich für eine bundesweit einheitliche Kennzeichnung von Fleisch starkzumachen, die Auskunft über die Haltungsbedingungen gibt.

Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) will dazu auf die Bundesregierung zugehen. Diese plant die Einführung eines staatlichen Tierwohllabels für Fleisch im Supermarkt, das höhere Standards anzeigen soll.

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