Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Reul: Straftaten an Schulen werden häufiger angezeigt

Düsseldorf. Mehr registrierte Straftaten an Schulen müssen nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) nicht zwingend auf wachsende Kriminalität hindeuten. „Wenn wir zur Anzeigenerstattung motivieren und somit das Dunkelfeld aufhellen, müssen wir auch in Kauf nehmen, dass sich die statistischen Zahlen entsprechend verändern“, sagte Reul am Donnerstag im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags.

Reul: Straftaten an Schulen werden häufiger angezeigt

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Caroline Seidel/Archiv

Im vergangenen Jahr waren in NRW fast 23 000 Straftaten an Schulen registriert worden - rund 1000 mehr als 2016. Die Zahl der Körperverletzungen stieg von 2841 auf 3146. Hier sei es vor allem bei strafunmündigen Kindern im Vergleich zu den zwei Vorjahren zu einem Anstieg der Fallzahlen gekommen.

„Unsere Gesellschaft hat sich in der Wahrnehmung von Straftaten an Schulen in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, der Umgang ist sensibler geworden“, sagte Reul. Gleichzeitig seien zahlreiche Präventionsprogramme vom Land und an den Schulen aufgelegt worden. Derzeit stünden in NRW 181 Schulpsychologen-Stellen zur Verfügung.

„Wir werden keine Opfer allein lassen“, versicherte Reul. Die Landesregierung unternehme alle Anstrengungen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Letztlich sei die Gewaltprävention aber auch Sache jeder einzelnen Schule. Allen Schulen sei empfohlen worden, Schulteams für Gewaltprävention und Krisenintervention einzurichten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Königswinter. Ein Pilot hat sich nach dem Absturz mit seinem Segelflugzeug in Königswinter bei Bonn selbst aus dem Wrack befreit. Der 60-Jährige kam am Sonntag in ein Krankenhaus, teilte die Feuerwehr Königswinter mit. Er schwebe nicht in Lebensgefahr, hieß es. Die Feuerwehrleute und der Rettungsdienst waren alarmiert worden, weil es auf dem Segelfluggelände Königswinter-Eudenbach einen Absturz auf einer Waldfläche nahe dem Flugplatz gegeben habe, hieß es. Bis die Einsatzkräfte vor Ort waren, hatte sich der Mann schon befreien können. Die Polizei Bonn ermittele nun gemeinsam mit dem Luftfahrtbundesamt die Ursachen des Absturzes.mehr...

Münster. Auf der Autobahn 31 bei Ochtrup (Kreis Steinfurt) hat es am Sonntag einen schweren Unfall mit vier Schwerverletzten gegeben. Ein Fahrzeug sei in Richtung Bottrop zwischen den Anschlussstellen Ochtrup und Ahaus verunglückt, sagte ein Sprecher der Polizei in Münster. Nähere Details zu den Opfern und dem Unfallhergang konnte er zunächst nicht machen.mehr...

Bochum. Eine etwa ein Meter lange Schlange hat ein Anwohner in Bochum zwischen den Mülltonnen entdeckt. Noch bevor die ersten Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr und Polizei am Sonntagvormittag eintrafen, verkroch sich das Tier in einem Fassadenspalt eines Mehrfamilienhauses. Ein herbeigerufener Reptilienexperte habe erklärt, dass die Schlange ungiftig sei, sagte ein Feuerwehrsprecher. Damit die Schlange nicht noch weiterem Stress ausgesetzt wird, entschied man sich dazu, den Einsatzort abzusperren und abzuwarten. Später konnte das Tier mit einer Kunststoffbox eingefangen werden. Sie wurde dem Tierpark Bochum übergeben. Es handele sich um eine Nordamerikanische Ringelnatter.mehr...