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Rennsport: 8. Lauf zum Porsche-Cup - Qualifying verdirbt Aufholjagd

CASTROP-RAUXEL Die Aufholjagd, um die Meisterschaft im Porsche Carrera Cup, war für Christian Mamerow eigentlich bereits gelaufen, bevor die Startampel beim achten Lauf in Barcelona ausging. Schon im Qualifying am Samstag hatte der bis dato zweite der Fahrerwertung, sein Rennen und damit seine letzten Meisterschaftschancen verspielt.

von Von Christian Püls

, 01.10.2008
Rennsport: 8. Lauf zum Porsche-Cup - Qualifying verdirbt Aufholjagd

Christian Mamerow hat seine Meisterschaftschance verspielt.

Nur die elftbeste Zeit konnte er im Qualifying herausfahren. Illusorisch, von dieser Position aus, das Rennen gewinnen zu können. Im ersten Teil des Qualifyings sei alles ganz gut gelaufen, kommentierte Teamchef Peter Mamerow. "Im zweiten Abschnitt haben wir dann die Räder gewechselt und waren plötzlich drei Zehntel Sekunden langsamer als zuvor; ich denke wir haben einen schlechten Satz Reifen erwischt", so der Chef des Erin-Park-Rennstalls. Das gleiche Pech erwischte auch den zweiten Fahrer des Castrop-Rauxeler Teams, Lance David Arnold: Von Platz fünfzehn aus musste er ins Rennen gehen.

Schadensbegrenzung

Schadenbegrenzung hieß es somit für das Team Mamerow beim achten Lauf auf dem Circuit de Catalunya. Immerhin drei Plätze konnte "Chris" Mamerow gut machen, holte als Achter noch wichtige Punkte für die Teamwertung.

Ausgerechnet an seinen Verfolger Jan Seyffarth (Seyffarth-Motorsport) musste Mamerow den zweiten Platz der Fahrer-Meisterschaft abtreten. Dieser fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause und liegt nun im Gesamtklassement mit 116 Punkten auf dem zweiten Rang, hinter dem führenden Rene Rast (125 Punkte, MKS Racing). Selbst bei einem Totalausfall von Rast und Seyffarth, würde Mamerow mit einem Sieg beim letzten Rennen auf dem Hockenheimring (26. Oktober) nur punktemäßig mit Rast gleichziehen können. Meister würde dennoch Rast, aufgrund besserer Platzierungen während der Saison.

Zünglein an der Waage

Nur Seyffarth könnte Rast noch gefährlich werden. Hier könnte am Ende Mamerow das Zünglein an der Waage sein, der auf jeden Fall noch Vizemeister werden will. "Da ich sicher bin, dass der Fehler nicht bei mir oder dem Team lag, kann ich das verkraften; in Hockenheim werden wir auf alle Fälle noch einmal voll angreifen", meinte der 23-Jährige.

Lance David Arnod hatte im Rennen abermals Pech. Ein Reifenplatzer warf den Duisburger weit zurück. Er fuhr als letzter Fahrer über die Ziellinie: Platz 24. In der Teamwertung liegt Mamerow-Racing nun mit 131 Zählern 20 Punkte hinter dem MRS-Team (151), um Rene Rast, auf Platz drei. Zweiter ist derzeit das UPS-Team mit 142 Punkten. Die Chancen auf die Team-Meisterschaft für den Rennstall aus dem Erin-Park sind inzwischen daher eher hypothetischer Natur. Der Mannschafts-Titel für das Castrop-Rauxeler Team steht und fällt mit dem Pech der Konkurrenz - eigene Erfolge vorausgesetzt.

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