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Regelverstoß kostet Roosters den Sieg

06.10.2007

Das hitzige Westderby zwischen den Iserlohn Roosters und den Kölner Haien endete mit einem umstrittenen Tor: Stéphane Julien markierte in der Verlängerung den 4:3-Siegtreffer für die glücklichere Mannschaft. Viele der 5000 Zuschauer wollten einen klaren Regelverstoß gesehen haben. "Es war definitiv ein Kölner Spieler zuviel auf dem Eis", meinte auch Roosters-Trainer Rick Adduono.

Dabei hatte das Spiel gut begonnen: Schon nach 107 Sekunden brachte Michael Wolf die Hausherren in Unterzahl in Führung. Im zweiten Drittel rückte Schiedsrichter Locker in den Mittelpunkt. Zunächst standen die Sauerländer über zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch die Roosters agierten zu nervös und überhastet. Und plötzlich markierte Gogulla den Ausgleich. Dann schickte Locker Ryan Ready nach einem Stockschlag mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis - die Halle tobte. Die cleveren Haie schlugen eiskalt zu: Ciernik brachte seine Mannschaft in Führung.

Im Schlussabschnitt machten die kampfstarken Hausherren mächtig Druck: Sulkovsky setzte in der 46. Minute den Abpraller ins Netz. McLlwain brachte die Gäste zwar postwendend wieder in Führung, doch die Sauerländer bewiesen Moral: Vier Minuten vor dem Ende war es wieder Sulkovsky, der die tolle Vorlage von Wren zum verdienten 3:3 verwertete. Damit sicherten sich die Sauerländer letztendlich zumindest einen Zähler. Jan Treibel

Iserlohn Roosters - Kölner Haie 3:4 (1:0, 0:2, 2:1, 0:1) n.V.

Tore: 1:0 (1:47) Wolf, 1:1 (29:19) Gogulla, 1:2 (35:26) Ciernik, 2:2 (45:57) Sulkovsky, 2:3 (50:52) McLlwain, 3:3 (55:46) Sulkovsky, 3:4 (64:42) Julien.

Zuschauer: 4963 (ausverkauft).

Strafminuten: 53:20.

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