Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Razzia in Rotlichtmilieu: Sieben Verdächtige in U-Haft

Frankfurt/Main. Nach der Zerschlagung eines bundesweiten Prostitutions-Netzwerks sitzen mittlerweile sieben Beschuldigte in Untersuchungshaft. Ihnen werde die gewerbs- und bandenmäßige Einschleusung von Ausländern, Zwangsprostitution, Zuhälterei und das Vorenthalten von Arbeitsentgelten vorgeworfen, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Donnerstag.

Razzia in Rotlichtmilieu: Sieben Verdächtige in U-Haft

Mit einer großen Razzia geht die Bundespolizei gegen Organisierte Kriminalität vor. Foto: Axel Vogel

Nachdem zunächst drei Beschuldigte in Untersuchungshaft geschickt wurden, kamen am Nachmittag und Abend nach der Vorführung bei einem Haftrichter noch vier weitere hinzu. Darunter befinden sich die beiden Hauptbeschuldigten. Es handelt sich um ein deutsch-thailändisches Ehepaar aus Siegen, ein 62-jähriger Mann und seine 59 Jahre alte Frau.

Bei der Großrazzia im Rotlichtmilieu hatten am Mittwochmorgen mehr als 1500 Bundespolizisten 62 Orte in zwölf Bundesländern durchsucht. Darunter waren auch zehn hessische Bordelle. Im Fokus der Beamten standen vor allem Menschenhandel und Zwangsprostitution von vorrangig transsexuellen Prostituierten aus Thailand. Dabei sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft 81 Menschen mit illegalem Aufenthaltstitel entdeckt worden.

Gegen 56 Menschen im Alter zwischen 26 und 66 Jahren, von denen 41 Frauen sind, wird nun ermittelt. Zwei der Beschuldigten betrieben Bordelle im hessischen Maintal (Main-Kinzig-Kreis) und Eschborn (Main-Taunus-Kreis).

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Köln. Der 1. FC Köln und FF USV Jena stehen schon vor dem letzten Spieltag in der Frauenfußball-Bundesliga als Absteiger fest, der FC Bayern München hat die Teilnahme an der Champions League derweil quasi sicher. Nach dem 2:0 (1:0) im Aufsteiger-Duell in Köln und dem gleichzeitigen 0:4 (0:2) von Jena gegen den Tabellendritten Freiburg hat Werder Bremen als Drittletzter jeweils vier Punkte Vorsprung auf beide Rivalen. Während die Kölnerinnen nach dem direkten Wiederaufstieg sofort wieder in die 2. Bundesliga müssen, endet für Jena eine kleine Ära: Seit 2008 waren die Thüringerinnen ununterbrochen Bundesliga-Mitglied.mehr...

Herne. „Ich hau dir das Ding ab!“ Mit diesen drastischen Worten hat eine Frau in Herne im Ruhrgebiet einen etwa 50-Jährigen vertrieben, der vor ihr nackt aus einem Gebüsch gesprungen war. Der Mann soll sich am Samstagmorgen vor ihren Augen selbst befriedigt haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Hernerin sei mit ihrem Hund unterwegs gewesen, als der Mann auftauchte. Nachdem die Frau laut Polizei zu ihrem Stock griff, nahm der Mann auf einem Fahrrad Reißaus.mehr...

Düsseldorf. Vor einem Club am Rheinufer in Düsseldorf hat ein 21-Jähriger einen 48-Jährigen mit einem Messer verletzt. Nach ersten Ermittlungen haben sich bei dem Vorfall insgesamt drei Leute in der Nacht auf Sonntag aus unbekannten Gründen gestritten. Hinweise auf einen versuchten Raub gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher.mehr...