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Razzia bei mutmaßlichen Rechtsextremisten in Sachsen

Die Generalstaatsanwaltschaft in Sachsen hat erneut Wohnungen mutmaßlicher Mitglieder der rechtsextremen Vereinigung „Freie Kameradschaft Dresden“ durchsuchen lassen. Von der Razzia am Dienstagmorgen waren diesmal neun Beschuldigte betroffen, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

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Dresden

, 26.06.2018
Razzia bei mutmaßlichen Rechtsextremisten in Sachsen

Blaulichter auf Polizeifahrzeugen. Die Generalstaatsanwaltschaft in Sachsen ist erneut gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Vereinigung „Freie Kameradschaft Dresden“ vorgegangen. Foto: Carsten Rehder/Symbol

Insgesamt stehen zehn Männer im Alter zwischen 24 und 47 Jahren im Verdacht, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung in wechselnder Beteiligung Straftaten gegen Andersdenkende, Flüchtlinge und Polizisten verübt zu haben.

Schauplatz war unter anderem eine Flüchtlingsunterkunft in Heidenau, wo es im August 2015 zu schweren Ausschreitungen kam, die die Stadt nahe Dresden überregional in die Schlagzeilen brachten. Bei einem Angriff auf ein alternatives Wohnprojekt in der Landeshauptstadt sollen die Tatverdächtigen an der Seite von Mitgliedern der „Gruppe Freital“ gewirkt haben.