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Wie Rauhaardackel Lucki sein Frauchen rettete

Rettungseinsatz in Raesfeld

Einem kleinen Rauhhaardackel namens Lucki ist es zu verdanken, dass sein verletztes Frauchen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Raesfeld vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Durch sein Bellen waren die Nachbarn darauf aufmerksam geworden, dass etwas nicht stimmte.

Raesfeld

, 25.02.2018
Wie Rauhaardackel Lucki sein Frauchen rettete

Eine Frau aus Raesfeld war in der Nacht von Samstag auf Sonnag in ihrer Wohnung gestürzt. Durch das Bellen ihres Hundes wurden die Nachbarn aufmerksam. © Foto: Julian Stratenschulte / dp

Wie die Feuerwehr in Raesfeld mitteilte, war die Frau in ihrer Wohnung in der Straße „Flückspatt“ gestürzt und konnte sich nicht mehr von alleine bewegen. Um 23.37 Uhr waren die Rettungsdienste von Nachbarn alarmiert worden, weil Hund Lucki immer wieder laut gebellt hatte.

An der Einsatzstelle eingetroffen, konnte der Einsatzleiter durch die Tür mit der Raesfelderin Kontakt aufnehmen, sie war ansprechbar, war aber nicht in der Lage, selbst die Tür zu öffnen. Gruppenführer Thorsten Meis inspizierte daraufhin die Rückseite des Gebäudes und sah, dass im Obergeschoss ein Fenster auf Kipp stand.

Wehrleute drangen ein

Die Feuerwehrkräfte brachten eine Steckleiter in Stellung und konnten sich so Zugang zur Wohnung verschaffen. Die Besatzung des Rettungstransportwagens kümmerte sich um die Bewohnerin, gemeinsam mit den Feuerwehrleuten transportierten sie die Patientin in den Krankenwagen. Sie wurde ins Borkener Krankenhaus gebracht.

Schließlich kümmerten sich die Einsatzkräfte noch um Lucki, gingen mit ihm Gassi und nahmen ihn zunächst in ihre Obhut, da vor Ort keine Angehörigen der Frau ermittel werden konnten. Die nachalarmierte Tiernotrettung Bocholt holte dann eine halbe Stunde später den kleinen Rauhhaardackel am Feuerwehrgerätehaus ab, sodass auch er jetzt weiter gut versorgt ist. Gegen 1 Uhr konnten die Wehrleute ihren Einsatz beenden.

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