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„Jede Nacht höre ich sie schluchzen“

Flüchtlingsehepaar aus dem Iran

Der Erler Gerd Gutschow hat ein iranisches Ehepaar bei sich aufgenommen, das vor neun Monaten aus der Heimat geflüchtet ist. Doch die Angst bleibt. Gutschow sagt über das Paar: „Jede Nacht höre ich sie schluchzen.“

Erle

von Von Berthold Fehmer

, 25.01.2018
„Jede Nacht höre ich sie schluchzen“

Der Erler Gerd Gutschow hat ein iranisches Ehepaar bei sich aufgenommen, das wegen der Angst vor Verfolgung nicht mit Namen oder Foto in der Zeitung erscheinen möchte. Die Integrationsbeauftragte der Gemeinde, Nicole Höbing (M.), und der Leiter des Ordnungsamts, Markus Büsken (r.) freuen sich über die gelungene Integration. © Foto: Berthold Fehmer

Die 32-Jährige und der 31-Jährige wollen ihren Namen nicht in der Zeitung lesen. Aus Angst vor weiterer Verfolgung. In Teheran war er Fabrikbesitzer, sie leitete das Büro eines Schönheitschirurgen. Der 31-Jährige erhielt den Auftrag der Regierung, zwei Millionen Plastikflaschen für Soldaten herzustellen. Gezahlt werden sollte zunächst die Hälfte als Vorschuss, die andere Hälfte nach Beendigung des Auftrags. Doch die Revolutionsgarde behauptete, der 31-Jährige habe in den Flaschen Drogen schmuggeln wollen. „Geld ist nie gezahlt worden“, sagt Gutschow.

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