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Friedel Sebastian erhielt das Bundesverdienstkreuz am Band

Verleihung im Rathaus

Friedel Sebastian (63) hat das Bundesverdienstkreuz am Band erhalten. In einer kleinen Feierstunde überreichte Landrat Kai Zwicker dem verdienten Raesfelder Bürger die Auszeichnung.

RAESFELD

von Von Rüdiger Eggert

, 08.02.2011
Friedel Sebastian erhielt das Bundesverdienstkreuz am Band

Landrat Kai-Uwe Zwicker (l.) verlieh Friedel Sebastian das Bundesverdienstkreuz. Rechts im Bild Bürgermeister Andreas Grotendorst und Gisela Sebastian.

Vertreter aus der Kommunalpolitik, des Handwerks und des öffentlichen Lebens, unter ihnen Ehrenbürgermeister Udo Rößing und Bundesverdienstkreuzträger Karl-Heinz Tünte, waren im Sitzungssaal der Rathauses erschienen. Bürgermeister Andreas Grotendorst freute sich, dass Friedel Sebastian, der mit seiner Familie zu der Ehrung erschienen war, die Auszeichnung bekam.

Friedel Sebastian sei ein Mensch, der sich stets für das Ehrenamt eingesetzt habe: „Ehrenamt ist das Fundament unseres Zusammenlebens.“ Neben seinem Einsatz für die Jugendarbeit in der Gemeinde hob Grotendorst besonders sein Engagement in der Kommunalpolitik hervor. „Friedel Sebastian ist Vorbild mit einem Gesicht in unserem Ort“, so Grotendorst. Immerhin lebt und wirkt Sebastian seit 44 Jahren in Raesfeld. „Mit dem Bundesverdienstkreuz ehrt Sie der Bundespräsident für Ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken, vor allen Ihren wahrhaft unermüdlichen Einsatz in der Kommunalpolitik“, lobte Landrat Zwicker. „Mehr zu tun, als man eigentlich müsste“, sei Sebastians Leitfaden.

Friedel Sebastian war in mehreren Bereichen ehrenamtlich tätig. Als selbstständiger Fleischermeister setzte er sich für die Handwerksbelange und für die Innung ein. Seit 1973 ist er Mitglied der CDU und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Jungen Union in Raesfeld. In der CDU bekleidete er mehrere Ämter. Er war Mitglied des Gemeinderats, einige Jahre bekleidete er auch das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters. Sein politisches Engagement reicht bis in den Kreistag, wo er die Belange Raesfelds vertrat. In der Jugendarbeit setzte er sich maßgeblich für die Raesfelder Jugendhäuser ein. Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes trug sich Friedel Sebastian in das Goldene Buch der Gemeinde Raesfeld ein.