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Radsport: Breitensportler sind die Opfer des Falls Schumacher

LÜNEN Der Dopingfall Stefan Schumacher erschüttert erneut die internationale Radsportwelt. Der 27-jährige wird der Einnahme des Dopingmittels Epo verdächtigt. Auch in Lünen macht man sich dazu natürlich Gedanken.

von Von Isabelle Kopineck

, 08.10.2008
Radsport: Breitensportler sind die Opfer des Falls Schumacher

So sah man Stefan Schumacher bei der Tour de France - forsch, schnell, umjubelt. Jetzt könnte er das nächste Drama einläuten.

"Das Doping macht unseren Sport kaputt", sagte Heiko Münster, Pressewart des Radsportvereins Lippe 23 Lünen, gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Für die heimischen Rennen, wie die Münsterland-Acht oder die Lippeschleife sieht Münster derzeit immerhin keine Gefahr. Doch wie sich der Sport in der Zukunft entwickelt, wissen auch die Fachleute nicht. "Man muss abwarten, was passiert", meint Münster.

Es scheint, als ob die Dopingsünder unter den Profis den Sport allmählich kaputt machen. Zwar steht die B-Probe bei dem Doppel-Etappensieger Stefan Schumacher, der im Sommer als "Schumi II" gefeiert wurde, noch aus. Doch mit dem neuesten Fall stürzt der Radsport schon wieder in ein tiefes Loch. Die Folge: Sponsoren springen ab, Rennen können deswegen nicht stattfinden. So wird zurzeit diskutiert, ob gar die Deutschland-Tour oder der Klassiker Rund um den Henninger Turm in Frankfurt abgesagt werden soll.

Die Leidtragenden sind auch die Breitensportler - solche wie Heiko Münster von Lippe 23.

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