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Polizist soll Tatverdächtigen getreten haben: Prozess

Duisburg. Der Fall eines Polizisten, der bei einem Einsatz in Duisburg einen Autofahrer getreten und verletzt haben soll, kommt vor Gericht. Der Beamte habe gegen einen Strafbefehl Einspruch eingelegt, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit komme es zu einer Hauptverhandlung. Ein Termin steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Beamten wegen Körperverletzung im Amt eine zur Bewährung ausgesetzte Gefängnisstrafe beantragt.

Bei dem Einsatz am 25. Juni 2017 war eine Kontrolle falsch geparkter Autos eskaliert. Ein betroffener Autofahrer hatte die Maßnahmen kritisiert. Als er sich nicht ausweisen wollte, wurde er in einem Hausflur von Polizisten überwältigt und zu Boden gebracht. Dabei soll der Beamte dreimal zugetreten und den Autofahrer damit verletzt haben. Währenddessen hatten sich auf der Straße laut Polizei bis zu 250 Menschen versammelt, die den Einsatz störten oder sogar verhindern wollten. Gegen den mutmaßlichen Falschparker war wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt worden. Gegen einen Strafbefehl über eine Geldstrafe hatte er ebenfalls Einspruch eingelegt.

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