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Polizei: Keine Hinweise auf Mittäter nach Amokfahrt

Münster. Die Amokfahrt in Münster war die Tat eines Einzeltäters - in diesem Punkt ist die Polizei jetzt sicher. Vorher hatten Gerüchte über möglicherweise geflüchtete Mittäter für Unruhe gesorgt.

Polizei: Keine Hinweise auf Mittäter nach Amokfahrt

Erste Blumen liegen an einer Kerze vor dem Restaurant Kiepenkerl in der Altstadt. Foto: Marcel Kusch

Die Polizei sucht nach der Amokfahrt von Münster nicht nach weiteren Tätern. Es gebe keine Hinweise, dass noch weitere Verdächtige an dem Verbrechen beteiligt waren - man gehe von der Tat eines Einzeltäters aus, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Die Polizei war zunächst Zeugenaussagen nachgegangen, wonach zwei Menschen aus dem Auto gesprungen und geflüchtet sein sollten.

Ein silberfarbenen Campingbus war am Samstagnachmittag in der Münsteraner Altstadt in eine Menschengruppe gefahren. Bei der Amokfahrt wurden zwei Opfer tödlich verletzt, der Täter erschoss sich anschließend selbst. Einige der mehr als 20 Verletzten schwebten auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Die Ermittler suchen derweil weiter nach Motiv und Hintergründen für das Verbrechen.

In einer gemeinsamen Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei in Münster hieß am frühen Morgen: „Bislang liegen keine Hinweise auf einen möglichen Hintergrund für die Tat vor. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck und in alle Richtungen geführt.“

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte am Samstagabend gesagt: „Es spricht im Moment nichts dafür, dass es einen islamistischen Hintergrund gibt.“ Nach dpa-Informationen handelte es sich womöglich um einen psychisch labilen Einzeltäter

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wollen am Mittag (12.15 Uhr) über den Stand der Ermittlungen informieren.

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