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Polen gewinnt Preis mit Aufarbeitung eines NS-Lagers

Aachen. Polen hat mit einem Projekt zur historischen Aufarbeitung eines NS-Kriegsgefangenenlagers erneut den Jugendkarlspreis gewonnen. Das Europaparlament und die Internationale Karlspreis-Stiftung zeichneten am Dienstag das Projekt „Worcation“ aus, in dem sich junge Europäer mit der Geschichte des sogenannten Stammlagers VIII im Süden von Görlitz beschäftigen. Schon im vergangenen Jahr war der erste Preis in dem Wettbewerb an polnische Studenten gegangen - damals für ein Hörfunkprojekt mit praktischen Tipps für ein europäisches Auslandssemester.

Der zweite Preis im diesjährigen Wettbewerb wurde nach Italien vergeben für den Zusammenschluss junger Opernfreunde aus sieben Ländern zum Dachverband Juvenilia. Der Verband richtet jährlich bis zu acht Veranstaltungen zum kulturellen Austausch aus. Den dritten Preis gewann eine junge geflüchtete Somalierin aus Malta, die in ihrem Buch „Never Arrive 2“ die Geschichte ihrer Flucht erzählt. Auf ihren Reisen quer durch Europa sprach sie über die Ziele und Motivation junger Flüchtlinge, wie Karlspreis-Stiftung und Europaparlament mitteilten.

Der mit insgesamt 15 000 Euro dotierte Preis zeichnet vorbildliche Projekte junger Menschen aus, die die europäische Verständigung junger Menschen fördern. Mit 320 Projekten hatten deutlich mehr Bewerber aus allen EU-Ländern teilgenommen als im vergangenen Jahr.

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