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Pflieger läuf EM-Norm bei Hamburg-Marathon

Hamburg. Die Läufer aus Äthiopien dominieren den Hamburg-Marathon. Solomon Deksisa gewinnt vor seinen Landsleuten Tadu Abate und Ayele Abshero. Der Streckenrekord fällt aber nicht. Der Regensburger Philipp Pflieger hat mit dem Sieg nichts zu tun und darf sich dennoch freuen.

Pflieger läuf EM-Norm bei Hamburg-Marathon

Solomon Deksisa aus Äthiopien jubelt über den Sieg beim Hamburg Marathon. Foto: Malte Christians

Im Schatten der dominierenden äthiopischen Läufer hat Philipp Pflieger beim Hamburg-Marathon die Norm für die Leichtathletik-EM im August in Berlin geschafft.

Der 30-Jährige hatte mit dem Sieg nichts zu tun, blieb als Elfter in 2:13:39 Stunden aber unter der Vorgabe von 2:14:00 Stunden. „Es war so, wie wir es geplant hatten“, sagte Pflieger und bedankte sich bei den Zuschauern für die „sensationelle Stimmung“.

Problematisch sei nur gewesen, dass der letzte Tempomacher schon bei Kilometer 30 ausgestiegen war, meinte der Regensburger. „Jetzt freue ich mich auf die EM-Vorbereitung“, sagte Pflieger.

Insgesamt waren bei der 33. Auflage des Hamburg-Marathons mehr als 14.000 Läuferinnen und Läufer am Start. Den Äthiopiern gelang dabei ein Dreifach-Erfolg. Solomon Deksisa siegte nach 42,195 Kilometer durch die Hansestadt bei guten äußeren Bedingungen in 2:06:34 Stunden. Er verwies seine Landsleute Tadu Abate (2:06:54) und Ayele Abshero (2:07:19) auf die Plätze. Der Topfavorit Emmanuel Mutai aus Kenia hatte schon früh mit der Entscheidung nichts mehr zu tun und wurde Neunter (2:11:57).

Trotz des schnellen Rennens wurde der angestrebte Streckenrekord von 2:05:30 Stunden deutlich verpasst. „Das war ein sehr schöner Wettbewerb, und ich bin froh, dass ich gewonnen habe“, sagte Deksisa nach seinem ersten großen Marathon-Sieg im NDR. Mit Tempoverschärfungen zwischen Kilometer 37 und 38 sorgte Deksisa für die Entscheidung. Bei den Frauen setzte sich Shitaye Eshete aus Bahrain in 2:24:51 Stunden vor Birke Debele (Äthiopien/2:25:28) und Mimi Belete (Bahrain/2:26:06) durch.

Den ersten Halbmarathon im Rahmen der Großveranstaltung entschied Sabrina Mockenhaupt vom LT Haspa Marathon Hamburg in 1:15:12 Stunden für sich. Die 37-Jährige strebt bei der EM im August in Berlin einen Start über die 10.000 Meter an. „Ich wollte schneller laufen, aber ein Satz mit X - das war wohl nix“, sagte sie nach der Zielankunft. Dennoch war Mockenhaupt, die gerade eine Knochenhautentzündung im Fuß auskuriert hat, „happy“ und ist sich in Sachen EM-Qualifikation sicher: „Das schaffe ich.“

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