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Partikelfilter-Nachrüstung kann neuen Oxikat erfordern

Hannover (dpa/tmn) - Beim Nachrüsten eines älteren Dieselwagens mit einem Rußpartikelfilter müssen Autofahrer in bestimmten Fällen auch den Oxidationskatalysator erneuern lassen.

Der Gesetzgeber schreibe vor, dass bei Fahrzeugen ab einem Alter von fünf Jahren oder ab einer Laufleistung von 80 000 Kilometern bei einer Filternachrüstung auch der so genannte Oxikat getauscht werden muss. Das sagt Roger Eggers vom TÜV Nord in Hannover.

Mit dieser Vorschrift soll die ordnungsgemäße Funktion des Oxikats in der Abgasreinigung sichergestellt werden. Das Bauteil ist dem Partikelfilter vorgeschaltet und dient dazu, die Stickoxide in den Diesel-Emissionen zu verringern.

Für die Nachrüstung eines Partikelfilters müssen Autofahrer Kosten von rund 500 bis 700 Euro einkalkulieren. Ein neuer Oxikat schlägt noch einmal mit rund 300 Euro zu Buche. Der Gesetzgeber gewährt für die Filternachrüstung jedoch nur einen Steuerbonus von 330 Euro, der auf die Kfz-Steuer angerechnet wird. Unterm Strich zahlt der Fahrer also erheblich drauf - auch wenn sich die Filter-Nachrüstung positiv auf den Wiederverkaufswert seines Diesels auswirkt.

Autofahrer, die neben dem Partikelfilter auch einen neuen Oxikat brauchen, sollten daher zunächst prüfen, ob es für ihr Fahrzeug Kombinationsfilter gibt, rät der ADAC in München. Für viele ältere Modelle bieten Zulieferer solche Komponenten an, die an Stelle des Oxidationskatalysators montiert werden und dessen Aufgaben mit übernehmen. Sie kosten im Vergleich mit den reinen Partikelfiltern zwar etwas mehr. Weil der Autofahrer aber die zusätzlichen Kosten für einen neuen Oxikat spart, kommt er im Endeffekt günstiger weg.

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