Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Parken in zweiter Reihe könnte teurer werden

Berlin. Für Autofahrer und Radler sind sie eine Zumutung, oft zwingen sie andere auch zu riskanten Fahrmanövern: Falschparker in der zweiten Reihe. Verkehrspolitiker wollen ihnen jetzt an den Kragen.

Parken in zweiter Reihe könnte teurer werden

Laut einem Medienbericht soll das Parken in zweiter Reihe künftig mit höheren Bußgeldern geahndet werden. Foto: Fredrik Von Erichsen/Symbolbild

Parken in zweiter Reihe könnte für Autofahrer bald teurer werden - wenn dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Die Verkehrsminister der Länder plädieren in diesem Fall für höhere Bußgelder.

Wer durch falsches Parken oder Halten grob gefährlich handele, müsse härter sanktioniert werden, sagte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Hamburgs Senator Frank Horch (parteilos), der „Saarbrücker Zeitung“. Bislang liegt die Strafe bei 20 Euro.

Die Verkehrsminister der Länder hatten die Bundesregierung bereits bei ihrer Konferenz in Nürnberg vor zweieinhalb Wochen aufgefordert, Bußgelder für Verkehrsordnungswidrigkeiten mit einem besonderen Gefährdungspotenzial sowohl im fließenden als auch im ruhenden Verkehr zu erhöhen. Dies betrifft etwa Raser, Drängler und Falschparker, die mit ihrem Verhalten andere in Gefahr bringen.

Verstöße, die eine massive Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zur Folge haben können, sollten „empfindlich sanktioniert“ werden, hieß es in einem Beschluss.

Die große Koalition von Union und SPD hatte im Koalitionsvertrag das Ziel vereinbart, mittelfristig die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Dazu solle auch der geltende Bußgeldkatalogs überprüft werden.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leipzig. Nach dem Verschwinden einer Tramperin bei Leipzig haben Fahnder einen Tatverdächtigen mehr als 1500 Kilometer entfernt festgenommen. Der Mann sei in Spanien gefasst worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen.mehr...

München. Ob in den Supermärkten von Berlin, Peking oder New York: Weltweit bringt die Lebensmittelindustrie immer mehr angeblich oder tatsächlich gesunde Lebensmittel auf den Markt. Und das hat seinen Grund, wie eine neue Umfrage in fünf Ländern zeigt.mehr...

Köln. Wenn die Eltern lesen, lesen auch die Kinder. Wenn die Eltern auf Bildschirme starren, tun es ihnen die Kleinen gleich. Besonders in bildungsfernen Familien kommt es dadurch nach Einschätzung des Institut der deutschen Wirtschaft zu Problemen.mehr...