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Päckchen an Physiklehrerin löst Radioaktivitäts-Alarm aus

Westerkappeln. Schutzanzüge, Dekontaminationsplatz, Spezialkräfte: Ein leicht radioaktiv strahlendes Päckchen hat am Montag die Feuerwehr in Westerkappeln (Kreis Steinfurt) in Atem gehalten. Eine Lehrerin hatte die Behörden eingeschaltet, als sie in einer Lieferung von Schulmaterialien eine nicht bestellte Box mit gelbem Strahlenhinweis fand. Die Physiklehrerin holte zunächst den Geigerzähler aus der Schule, der ihr schwache Strahlung anzeigte, und informierte die Behörden, wie Feuerwehr und Bezirksregierung am Dienstag bestätigten. Es habe sich um ein älteres technisches Gerät gehandelt. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Päckchen an Physiklehrerin löst Radioaktivitäts-Alarm aus

Das Symbol für Radioaktivität warnt vor gefährlichen Strahlen. Foto: Marc Müller/Archiv

Da unklar war, welche Gefahr von dem Päckchen ausging, riegelte die Feuerwehr das Wohnhaus der Frau ab und zog Spezialkräfte aus dem nahegelegenen Ibbenbüren hinzu. „Wir mussten vom Schlimmsten ausgehen und das volle Programm fahren“, sagte Einsatzleiter Ingo Bünemann. Die ABC-Kräfte, die bei atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrenlagen eingesetzt werden, richteten unter anderem einen Dekontaminationsplatz ein und transportierten das Päckchen ab. Auch wenn nur schwache und - entsprechend abgeschirmt - unbedenkliche Radioaktivität gemessen worden sei, habe die Frau aufgrund der unklaren Lage vorbildlich gehandelt, lobte die Feuerwehr.

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