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Das Morgen-Update

Paderborn erwartet Entschärfung großer Bombe, Brand in Krefeld

NRW Paderborn bereitet sich auf die Entschärfung einer 1,8 Tonnen-Bombe vor, die Stadt steht vor dem Stillstand. In Krefeld mussten 28 Personen ihr Haus aufgrund eines Feuers verlassen. Und Oldtimer sind zunehmend beliebter. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute ist es nur leicht bewölkt, sonnig und trocken. Höchsttemperaturen sind dabei im Nordosten 14 Grad, im Südwesten 18 Grad.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Vor der geplanten Entschärfung einer 1,8 Tonnen schweren Weltkriegsbombe im Garten einer Paderborner Familie am Sonntag wappnet sich die Stadt für eine Ausnahmesituation. „Wegen der enormen Sprengkraft der Bombe müssen wir sicherheitshalber einen besonders großen Evakuierungsradius ziehen, so dass Paderborn am Sonntag im Kernbereich so gut wie stillsteht“, sagte ein Stadtsprecher. Weil auch Krankenhäuser im Gefahrenbereich liegen, müssen rund 500 Patienten verlegt werden. Erste Transporte von Schwerstkranken in umliegende Krankenhäuser hätten bereits begonnen.
  • Bei einem Wohnhausbrand in Krefeld sind gestern Abend mehrere Bewohner verletzt worden. Fünf Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr in der Nacht mitteilte. Das Feuer breitete sich vom Erdgeschoss bis ins Dach eines Mehrfamilienhauses aus. Zwölf Menschen, eine Katze und einen Hund rettete die Feuerwehr aus den oberen Stockwerken des brennenden Hauses. Auch das Nachbarhaus wurde geräumt. Insgesamt mussten 28 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Morgen an. Nach Angaben der Feuerwehr sind beide Häuser durch den Brand unbewohnbar, zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.
  • Oldtimer werden in Nordrhein-Westfalen zunehmend beliebter. Rund 108.000 Fahrzeuge waren zum Jahresbeginn nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes in NRW zugelassen, das sind rund zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Deutschlandweit waren es 477 386. Die meisten Oldtimer waren in NRW Pkw (97 715) gefolgt von Lkw (4349)und Zugmaschinen (2735).

NRW In Zeiten niedriger Zinsen gelten Sachwerte als sichere Bank. Oldtimer erlebten zuletzt einen regelrechten Boom. Auch in NRW erfreut sich das Hobby mit alten Autos wachsender Beliebtheit. Doch das könnte sich bald ändern.mehr...

  • Ein betrunkener Autofahrer hat einen Unfall mit zwei Schwerverletzten verursacht. Der 57-Jährige nahm Zeugen zufolge einem entgegenkommenden Auto in Unna beim Linksabbiegen die Vorfahrt, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der 36 Jahre alte Fahrer und seine 23 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt. Auch der 57-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alle drei wurden in ein Krankenhaus gebracht. Dem 57-Jährigen wurde neben einer Blutprobe auch sein Führerschein abgenommen, hieß es in der Mitteilung.
  • Nach einem Streit mit seinen Großeltern hat ein 21-Jähriger in Oberhausen vier Polizisten verletzt. Der Mann habe offensichtlich unter Drogen gestanden, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Als die Beamten wegen des Streits am späten Donnerstagabend das Wohnhaus im Ruhrgebiet betraten, griff der 21-Jährige nach Angaben der Polizei sofort einen Beamten an.
  • Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am gestern am frühen Abend in der Hagener Innenstadt insgesamt vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war ein mit zwei Personen besetzter Wagen aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Fahrer und Beifahrer des Wagens wurden schwer verletzt. Die Insassen des zweiten Autos kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Unfallstraße wurde aufgrund der Bergungsarbeiten für gut eine Stunde komplett gesperrt.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • In einem Prozess wegen versuchten Mordes im Kölner Obdachlosenmilieu wollen heute Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten. Mit einem Urteil wird im Laufe des Tages gerechnet. Seit Ende Januar muss sich ein 41-jähriger Bulgare vor dem Landgericht verantworten, weil er im Juli vergangenen Jahres das Matratzenlager eines ebenfalls obdachlosen Mannes in Brand gesteckt haben soll. Das Opfer konnte den Flammen aber mit Glück entkommen. Der ebenfalls aus Bulgarien stammende Mann erlitt lediglich eine Rauchgasvergiftung.
  • Sechs Monate nach dem Fund Männerleiche beginnt heute vor dem Essener Schwurgericht der Mordprozess gegen zwei Angeklagte. Die beiden 26 Jahre alten Männer sollen ihr Opfer in einem Keller in Essen mit zwei Hämmern und einem Messer angegriffen und getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft hatte einer der Angeklagten die Tat geplant, um die Wohnung des Opfers ungestört durchsuchen zu können. Angeblich habe er gewusst, dass der Mann über größere Mengen Bargeld verfügte.
  • Nach dem tragischen Tod eines 73-Jährigen Mannes, der einen Streit schlichten wollte, beginnt heute der Gerichtsprozess. Wegen fahrlässiger Tötung ist vor dem Amtsgericht Ibbenbüren ein Brüderpaar angeklagt. Die Männer sollen im März 2017 so lange auf einen damals 25-Jährigen eingeschlagen haben, bis dieser in Panik mit seinem Auto flüchten wollte. Beim Zurücksetzen überrollte er den 73-Jährigen, der hinzugekommen war, um die Streithähne zu trennen. Der Mann erlag sofort seinen Verletzungen.
  • Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) besucht heute das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Dabei dürfte es unter anderem um die Beschleunigung der Asylverfahren, schnellere Abschiebungen und die neuen Aufgaben des BAMF in den geplanten sogenannten Anker-Zentren gehen. Seehofer trifft neben BAMF-Chefin Jutta Cordt auch Personalvertreter und will sich damit ein Bild von der Arbeitsweise des Bundesamtes machen.
  • Bei neuen palästinensischen Protesten heute wird ein weiterer Gewaltausbruch befürchtet. Palästinenser im Gazastreifen wollen an der Grenze zu Israel Tausende von Autoreifen verbrennen, um eine „Rauchwand“ zu erzeugen. Israel warnt vor schweren Umweltschäden. Außerdem wollen Aktivisten große Blendspiegel einsetzen, um israelischen Scharfschützen die Sicht zu erschweren.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der libanesische Regierungschef Saad Hariri werden heute bei einer Unterstützer-Konferenz für den Libanon in Paris erwartet. Wie Diplomaten berichteten, hofft Beirut auf Darlehen von bis zu sieben Milliarden Dollar (rund 5,7 Milliarden Euro). Vertreten seien rund 40 Staaten und zehn internationale Organisationen.
  • Im Korruptionsprozess gegen die frühere südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye will das Bezirksgericht in Seoul heute das Urteil verkünden. Die 66 Jahre alte konservative Politikerin war im März des vergangenen Jahres von ihrem Amtspflichten enthoben worden. Später wurde sie verhaftet und wegen Machtmissbrauchs, Korruption, Nötigung und anderer Vorwürfe angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 30 Jahren für Park gefordert.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

75 Jahren wurde das Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry in New York veröffentlicht.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Unter dem Hashtag #Bürofloskeln wird seit ein paar Tagen fleißig getweetet:

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