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Ovtcharov wieder fit: DTTB-Team in Bestbesetzung zur WM

Düsseldorf. Das deutsche Tischtennis-Team kann mit seinen beiden Stars zur Mannschafts-WM in Schweden reisen. Rechtzeitig zum wichtigsten Turnier des Jahres meldete sich Dimitrij Ovtcharov wieder fit.

Ovtcharov wieder fit: DTTB-Team in Bestbesetzung zur WM

Dimitrij Ovtcharov ist wieder fit. Foto: Carmen Jaspersen

Aufatmen beim deutschen Tischtennis-Team: Der Weltranglisten-Dritte Dimitrij Ovtcharov wird rechtzeitig zur Mannschafts-WM in knapp zwei Wochen im schwedischen Halmstad wieder fit.

Der 29-jährige World-Cup-Sieger musste zuletzt mehrere Wochen wegen einer schmerzhaften Entzündung des Schenkelhalses pausieren, sagte aber bei einer Pressekonferenz des deutschen Nationalteams in Düsseldorf: „Ich bin seit letzter Woche wieder im Training. Ich bin zwar noch nicht unter voller Belastung, bin aber zuversichtlich, dass ich zum WM-Start schmerzfrei sein werde und der Mannschaft helfen kann.“

Zumindest mit einem fitten Ovtcharov und einem Timo Boll in Bestform gelten die Deutschen bei der Mannschafts-WM vom 29. April bis 6. Mai als großer Herausforderer des Titelverteidigers und Olympiasiegers China. Nach den Erfolgen der beiden in den vergangenen Wochen steht die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes in Halmstad sogar zum ersten Mal an der Spitze der Setzliste. Ovtcharov gewann in der zweiten Jahreshälfte 2017 unter anderem den World Cup, die China Open und die German Open und wurde deshalb im Januar zum ersten Mal in seiner Karriere die Nummer eins der Weltrangliste. Abgelöst wurde er dann im März von dem schon 37 Jahre alten Boll.

Die Verletzung von Ovtcharov und eine zwischenzeitliche Wettkampfpause von Boll haben die große Euphorie um das deutsche Team zuletzt aber wieder erheblich gedämpft. Denn alle Beteiligten wissen: Die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf benötigt bei der WM beide Stars in absoluter Bestform, um die Chinesen um den amtierenden Einzel-Weltmeister Ma Long und den neuen Weltranglisten- Ersten Fan Zhendong schlagen zu können. „Wenn es zu einem Endspiel gegen China käme, würden wir uns freuen und wären heiß darauf. Wir haben aber im Moment genug eigene Probleme, um uns mit den Chinesen zu beschäftigen“, sagte Timo Boll am Mittwoch.

Nach seiner großen Terminhatz in den vergangenen Monaten kann Ovtcharov seiner Zwangspause vor der WM aber auch etwas Positives abgewinnen. „Ich musste nach den German Open die Notbremse ziehen und drei Wochen lang keinen Schläger anfassen. Aber das hat mir gut getan. Ich fühle mich jetzt wieder frisch und bin heiß“, sagte er.

Die deutsche Mannschaft trifft bei der Weltmeisterschaft in der Vorrunde auf Ägypten, Rumänien, Gastgeber Schweden, Hongkong und Slowenien. Die ersten Drei der Gruppe erreichen die K.o.-Runde. Neben Ovtcharov und Boll gehören auch Ruwen Filus (Fulda), Bastian Steger (Bremen) und Patrick Franziska (Saarbrücken) zum deutschen Kader.

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