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Ost-Erweiterung ist ohne Alternative

A43-Ausbau

Fortgesetzt wurde am Mittwoch im Bürgerhaus Süd der Erörterungstermin zum Ausbau der A 43. Für Diskussionen sorgte direkt am Anfang die Planung für ein neues Regenrückhaltebecken östlich der A 43 im Bereich der Salentinstraße. Im Besitz der dazu benötigten Fläche ist die Arenberg Recklinghausen GmbH.

RECKLINGHAUSEN

18.05.2011
Ost-Erweiterung ist ohne Alternative

Deren Vertreter Karl-Heinz Pieper kritisierte, dass nicht die in unmittelbarer Nähe befindlichen öffentlichen Flächen genutzt würden. Zwar begründeten die Planerinnen dies mit den hydrostatischen Bedingungen vor Ort, der Arenbergvertreter wollte dem aber nich folgen und hielt seinen Einwand aufrecht. Stark tangiert wird vom A-43-Ausbau auch die Gärtnerei Kuffel. Insbesondere fürchtet Seniorchef Bernhard Kuffel, dass durch eine Erhöhung der Lärmschutzwand und ein Näherrücken der Autobahn seine Gewächshäuser zu stark beschattet werden könnten. Eine Frage, die auch im Rahmen der Entschädigungsverhandlungen geregelt werden müsste. Die Erörterung dürfte bis in die frühen Abendstunden gehen. Am Dienstag endeten die Gespräche um 19 Uhr. Zum Auftakt am Dienstag hatten insbesondere Anwohner des Bereichs Wiesenstraße, Rottstraße und Riedstraße heftige Kritik an der Planung des Landesbetriebs Straßen.NRW geübt. Nach ihrer Meinung rückt die Autobahntrasse unnötigerweise zu nah an die Wohnbebauung. Einer der Anwohner hat bereits mit einer Klage gegen das 142 Mio. Euro teure Projekt gedroht. Elfriede Sauerwein-Braksiek, Abteilungsleiterin beim Landesbetrieb Straßen.NRW, ist dennoch optimistisch: "Ich bin optimistisch, dass wir wie geplant Anfang 2013 mit dem Ausbau beginnen können."

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