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Olfens "A" gewinnt am grünen Tisch

KREISGEBIET 3:3 endete das Qualifikationsspiel der A-Junioren zwischen TuS Ascheberg und SuS Olfen Anfang September. Jetzt wird das Ergebnis annulliert - und mit 2:0für den SuS gewertet. Dieses Urteil fällte die Kreisjugendspruchkammer unter dem Vorsitz von Franz Zakrzewski.

01.10.2007

Auslöser für das Spruchkammerverfahren war ein Einspruch des SuS Olfen gegen die Wertung. Der TuS Ascheberg hatte den Spieler Benedikt Vester eingesetzt, der eine Woche vorher im Spiel des TuS Ascheberg beim BV Selm die rote Karte gesehen hatte.

Nachträgliche Änderung von Rot in eine Zeitstrafe

Damals, kurz nach Spielende, gingen der gefoulte BV-Spieler, der Betreuer der Selmer Mannschaft und die beiden Betreuer des TuS Ascheberg zum jungen Schiedsrichter in die Kabine und diskutierten über die rote Karte. Dabei machte der Selmer Spieler geltend, dass das Vergehen nicht ganz so schlimm gewesen sei. Der nicht unter Druck gesetzte Schiedsrichter änderte darauf die rote Karte in eine Zeitstrafe um.

Die Ascheberger setzten daraufhin im folgenden Spiel gegen den SuS Olfen den betroffenen Spieler ein. Die Kammer befand, dass die rote Karte nicht zurück genommen werden kann und deshalb auch der Ascheberger Spieler im folgenden Spiel nicht eingesetzt werden durfte.

Verweis für den Schiedsrichter

Während die Betreuer beider Mannschaften ohne Strafe blieben, wurde der Ascheberger Spieler wegen seiner ehrlichen Aussage nur mit einer Spielsperre von vierzehn Tagen und der TuS Ascheberg mit einem Ordnungsgeld von 15 Euro wegen Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers belegt. Der noch sehr junge Schiedsrichter erhielt einen Verweis. Ferner wird der Vorfall dem Schiedsrichterausschuss gemeldet.

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