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Filigrane und klotzige Figuren

20.06.2007

Olfen «Manchmal holen wir frühere Werke wieder hervor und übermalen sie einfach,» erzählten Julika Schlierkamp und Sylvia Wessing. Sie fand einen Männerakt nicht mehr so schön und übermalte ihn mit einem anderen Motiv, an manchen Stellen ist das ursprüngliche Werk noch zu erkennen.

Ruhende Kuh

Diese Technik wandte auch Sylvia Wessing an einigen ihrer Bilder an. Die beiden Olfener Künstlerinnen stellten 23 ihrer einzigartigen Gemälde im Olfonium aus. Mal gegenständlich, wie die ruhende Kuh, eine Erdbeere oder ein großflächiges Porträt. «Dazu brauchte ich Jahre, bis es mir gefiel,» erklärte dazu Silvia Wessing. Dann wieder abstrakte Kunstwerke, die dem Betrachter jede Möglichkeit der Deutung überlassen. «Ich finde es gut, wenn ein Bild immer wieder neu entdeckt wird,» meinte Julika Schlierkamp. Beide Künstlerinnen bevorzugen kräftige Farben, vorwiegend grün und rot. Sie malen mit Acryl auf Leinwand und geben ihren Werken teilweise mit Spachtelmasse Struktur.

Beton ist das Material, mit dem Anne Schröder arbeitet. Aus diesem groben Werkstoff formt sie filigrane Figuren oder klotzige Objekte. Teilweise kombiniert mit Eisen oder Stahl. Ein schmaler «Läufer» erhielt so Stiefel aus Zinn oder eine Figur «Locken» aus Draht. Oder sie schweißt Eisen in Form und fügt eine Betonkugel hinzu. «Rost macht die Sache erst interessant,» erklärt sie das Fischobjekt, bei dem sich eine Rostspur auf dem runden Betonleib breit macht. Verschiedene Farbpigmente verleihen den Objekten eine ganz eigene Ausstrahlung.

So gibt es auch flaschengrüne, blaue oder gelbe Figuren zu betrachten. Auf zwei Stahlgerüsten thronen zwei Kugeln, die mit Kupferfarbe behandelt wurden. Durch die chemische Reaktion wird eine ganz besondere Wirkung erzielt. Aps

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