Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nur Markierungen erinnern an das Unglück

SÜDKIRCHEN Um 23 Uhr war am Sonntag der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beendet. Ein Einsatz, der auch an erfahrenen Mitgliedern der der Feuerwehr nicht spurlos vorbeigegangen ist. Zwei Wehrleute nahmen die Betreuung durch die Notfallseelsorger in Anspruch.

von Von Theo Wolters

, 12.11.2007

"Alle verfügbaren Männer waren im Einsatz", berichtet Thomas Quante, Wehrführer des Löschzugs Südkirchen. Gestern Morgen waren wieder einige Mitglieder der Wehr im Gerätehaus. "Wir mussten aufräumen und haben den Einsatz Revue passieren lassen." Es werde zudem noch eine ausführliche Nachbesprechung geben.

Bürger betreut

Am Sonntag unterstützte die Feuerwehr auch das DRK bei ihrem Einsatz. Mit Fahrzeugen der Feuerwehr wurden zum Beispiel Bürger abgeholt, die eine Betreuung wünschten. Die Feuerwehr hatte das Gerätehaus für die Betreuung zur Verfügung gestellt. "Gegen 21 Uhr sind die Bürger, die betreut wurden, nach Hause gegangen", so Thomas Quante. Aber auch am Tag danach hätte man festgestellt, dass Bürger noch Gesprächsbedarf haben.

Die Mitglieder der Feuerwehr reinigten unter anderem die Fahrbahn. Ausgelaufenes Öl musste abgestreut werden. Die vollständige Reinigung wurde mit Hilfe einer Kehrmaschine durchgeführt. Der Kreisverkehr konnte erst gegen 22 Uhr für den Verkehr wieder vollständig freigegeben werden. Nur ein paar Markierungen auf der Fahrbahn erinnerten am Morgen danach an das schwere Unglück.

Auch Bürgermeister Friedhard Drebing war sofort über die Tragödie informiert worden. "Ich bin nach Südkirchen gefahren und habe mich im Feuerwehrgerätehaus über den Stand der Dinge erkundigt", so der betroffene Bürgermeister.

Lesen Sie jetzt