Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Nordrhein-Westfalen erwägt Kopftuchverbot für Mädchen unter 14

Düsseldorf.

Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium erwägt ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Integrationsminister Joachim Stamp sagte der „Bild-Zeitung“, religionsunmündige Kinder dürften nicht dazu gedrängt werden, ein Kopftuch zu tragen. Daher sollte ein Verbot geprüft werden. Nur erwachsene Frauen könnten die Frage selbstbestimmt entscheiden. Der WDR hatte zuvor NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler mit den Worten zitiert: „Einem jungen Mädchen ein Kopftuch überzustülpen, ist pure Perversion. Das sexualisiert das Kind. Dagegen müssen wir klar Position beziehen.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Eltern und ihre Kinder gehen am Samstag in Berlin für mehr Kita-Plätze und eine bessere Qualität der Betreuung auf die Straße. Geplant ist eine Demonstration vom Bahnhof Friedrichstraße zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung geben soll. Die Veranstalter - ein Elternbündnis - rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern. In Berlin gibt es laut Familienverwaltung rund 170 000 Plätze in Kitas und Tagespflege. Obwohl sich diese Zahl in den vergangenen Jahren stetig erhöht hat, fehlen momentan unterm Strich etwa 2500 Plätze.mehr...

Göttingen. Mehr als 100 Demonstranten aus dem linken Spektrum haben in Göttingen versucht, die Abschiebung eines aus Simbabwe stammenden Flüchtlings zu verhindern. Sie versperrten die Zufahrten zum Polizeigebäude, wo sich der 33-Jährige in Gewahrsam befand. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit Polizisten: Zwei Beamte hätten Verletzungen erlitten, berichtete eine Polizeisprecherin. Rechtsanwalt Sven Adam sagte, auch mehrere Demonstranten seien verletzt worden. Der Flüchtling wurde nach Norwegen abgeschoben, wo er zuerst um Asyl gebeten hatte.mehr...

Bremen. In der Affäre um unrechtmäßige Asylbescheide fährt das Bundesinnenministerium jetzt schwere Geschütze auf: Angesichts der strafrechtlichen Ermittlungen ist eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Zentralen Antikorruptionsstelle und des Landeskriminalamts Bremen mit Unterstützung der Bundespolizei geplant. Das teilte der Bremer Senat nach einem Krisentreffen von Bund, betroffenen Ländern und Bundesflüchtlingsamt mit. Mitarbeiter der Bremer Außenstelle des Bamf sollen nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende Grundlage Asyl gewährt haben.mehr...