Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Neue Prozessor-Sicherheitslücken: Updates rasch installieren

Berlin. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor neuen Sicherheitslücken in Prozessoren. Verbraucher sollten sich mit Updates schützen.

Neue Prozessor-Sicherheitslücken: Updates rasch installieren

Prozessoren mehrerer Hersteller sind von Sicherheitslücken betroffen. Foto: Karolin Krämer

Kaum sind die am Jahresanfang bekanntgewordenen Sicherheitslücken bei Prozessoren (CPUs) weitgehend gestopft, haben Forscher weitere CPU-Schwachstellen entdeckt.

Sie werden als Spectre Next Generation (Spectre-NG) bezeichnet und führen ebenfalls dazu, dass Angreifer unter Umständen Speicherbereiche auslesen können, die eigentlich geschützt sein sollten, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Für Endanwender bestehe aber kein besonderer Handlungsbedarf - mit Ausnahme der sonst auch obligatorischen raschen Installation verfügbarer Software-Updates, insbesondere bei Betriebssystemen und Browsern.

Aktuell ist es nach BSI-Angaben nicht möglich, die Spectre-NG-Lücken vollständig zu beseitigen, das Risiko könne lediglich softwareseitig gemindert werden. Immerhin seien außerhalb von Laborbedingungen aktuell keine Angriffe bekannt, die die neuen Sicherheitslücken ausnutzen. Es bestehe nun aber jederzeit das Risiko, dass Täter Angriffsmethoden entwickeln.

Damit könnte schlimmstenfalls Vertrauliches wie Passwörter, Kryptoschlüssel oder andere sensible Daten aus dem Arbeitsspeicher (RAM) ausgelesen und missbraucht werden. Neben Intel- und AMD-CPUs sollen auch die überwiegend in Mobilgeräten eingesetzten ARM-basierten CPUs betroffen sein.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

San Francisco. Als „Pokémon Go“ vor zwei Jahren erschien, tummelten sich mancherorts unzählige Monsterjäger auf den Straßen. Dabei dürfte die ein oder andere Freundschaft entstanden sein. Nun können sich die Gamer auch digital miteinander vernetzen.mehr...

Bonn. Die Bundesnetzagentur geht gegen eine neue Version des sogenannten Tech-Support-Betrugs vor. Die Behörde hat vier Rufnummern gesperrt, hinter denen vermeintliche Microsoft-Techniker stecken. Wer dort anrief, erhielt keine Hilfe - sondern sollte nur abgezockt werden.mehr...