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Neue Inklusionsstandards: Sonderpädagogen und Klassenräume:

Sonderpädagogen, Fortbildungen, genug Klassenräume: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihre neuen verbindlichen Standards für den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung an weiterführenden Schulen vorgestellt. „Wir werden die Angebote an Schulen des Gemeinsamen Lernens bündeln und eindeutige Qualitätskriterien einführen“, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf.

Düsseldorf

06.07.2018

Neu ist vor allem die etwas sperrige Inklusionsformel „25 - 3 - 1,5“: Demnach müssen in den Eingangsklassen der Schulen von 25 Schülern im Schnitt drei Jungen oder Mädchen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Für jede dieser Klassen erhält die Schule neben dem bisherigen Lehrer eine halbe zusätzliche Stelle. Die Mindestgrößen von Förderschulen werden gleichzeitig deutlich herabgesetzt.

Die Eckpunkte zur Neuausrichtung der Inklusion wurden bereits vom Kabinett abgesegnet, sie sollen in einem Erlass geregelt werden und ab dem Schuljahr 2019/20 gelten. Bis 2025 sollen den weiterführenden Schulen knapp 5800 zusätzliche Stellen für Inklusion zur Verfügung gestellt werden. Das Schulministerium geht bis 2025 für diese Stellen von zusätzlichen Kosten im Haushalt von insgesamt knapp 1,4 Milliarden Euro aus.