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Naturbilanz: Kaum Verbesserung bei Rettung der Artenvielfalt

Düsseldorf. Die Gefährdung der Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren kaum verbessert. Noch immer steht fast jede zweite heimische Art auf der Roten Liste, ist ausgestorben oder akut davon bedroht. Das geht aus einer Zehn-Jahresbilanz zur Natur in NRW hervor, die das Landesumweltamt erstellt hat.

Naturbilanz: Kaum Verbesserung bei Rettung der Artenvielfalt

Ein Feldhamster blickt aus seinem Bau. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Zu den Verlierern zählen demnach etwa Aal, Feldhamster, Kiebitz, Rebhuhn oder Grauammer. Allerdings sind auch erfreuliche Wiederansiedlungen bedrohter Arten zu beobachten: etwa bei Uhus, Wanderfalken, Schwarzstörchen, Bibern, Fischottern, Lachs und Maifischen.

Die Bewahrung der über 43 000 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten sei ein Kernanliegen der Landesregierung, betont Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt. Eine wichtige Rolle falle dabei dem Umweltschutz im Agrarbereich zu. Immerhin werde fast die Hälfte der Fläche in NRW landwirtschaftlich genutzt.

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