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Nach Minister-Ernennung: Streit um Katalonien spitzt sich zu

Barcelona.

Der Streit zwischen der spanischen Zentralregierung und den katalanischen Separatisten spitzt sich wieder zu. Hintergrund sind die jüngsten Personalentscheidungen des neuen Regionalchefs Quim Torra. Der 55-Jährige hatte gestern mehrere separatistische Minister in sein Kabinett berufen, die im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums vom Oktober 2017 in U-Haft sitzen oder sich ins Ausland abgesetzt haben. Die konservative Regierung in Madrid sprach von einer „neuen Provokation“. Der vor knapp einer Woche ins Amt gewählte Torra habe „eine Chance verpasst zu zeigen, dass er bereit ist, zur Normalität zurückzukehren“.

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