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Nach Beleidigung gegen Zieler: Geldstrafe für 1. FC Köln

Frankfurt/Main. Bundesligist 1. FC Köln muss nach massiven Beleidigungen gegen Torhüter Ron-Robert Zieler vom VfB Stuttgart eine Geldstrafe von 7500 Euro bezahlen. Dieses Urteil gab der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Frankfurt am Main bekannt. Bei der Begegnung mit den Schwaben am 4. März (3:2 für Stuttgart) hatte ein sogenannter Vorsänger (Capo) des FC in den zweiten 45 Minuten und besonders in der Schlussphase mit einem Megafon wiederholt grobe Beleidigungen und Diffamierungen in Zielers Richtung gerufen.

Bei der Höhe der Geldstrafe berücksichtigte das DFB-Sportgericht, dass der 1. FC Köln den Täter ermittelte und gegen ihn ein bundesweites Stadionverbot aussprach. Der Verein hat nun die Möglichkeit, zivilrechtlich gegen den Täter vorzugehen und ihn in Regress nehmen zu lassen.

Drei Tage nach der Begegnung hatten die Kölner die Urheber der massiven Beleidigungen gegen Zieler ermittelt. Die inakzeptablen verbalen Ausfälle gegen Zieler seien von Einzelpersonen ausgegangen. Nach den Vorfällen hatte der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Wegen der Stadion-Akustik waren die Beleidigungen über die TV-Mikrofone gut zu verstehen gewesen.

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