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NRW plant Lückenschluss der A 1 in der Eifel

Die NRW-Landesregierung will nach Jahrzehnten den Lückenschluss der A 1 in der Eifel vorantreiben und zwar in einem ökologisch sensiblen Gebiet zwischen Blankenheim und Lommersdorf. Die optimierten Pläne würden den Anforderungen an Umwelt-, Natur- und Artenschutz besser gerecht, stellte das NRW-Verkehrsministerium fest. Zum Gesamtkonzept gehöre auch ein Tunnel. Das Ministerium gehe davon aus, dass die Planung eine hohe Rechtssicherheit habe, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Details sollen am Freitag in Blankenheim vorgestellt werden. Der „Kölner Stadtanzeiger“ hatte berichtet.

Düsseldorf/Blankenheim

21.06.2018
NRW plant Lückenschluss der A 1 in der Eifel

Die Autobahn A1 endet bei Kelberg (Rheinland-Pfalz). Es klafft eine Lücke von rund 25 Kilometern. Foto: Thomas Frey/Archiv

Die ursprünglichen Kosten von 245 Millionen Euro für das jetzt knapp zehn Kilometer lange Teilstück steigen laut Ministerium um 60 Millionen Euro. Wann die Pläne zur Einsicht offengelegt werde, stehe noch nicht fest. Die A 1 verbindet die Ostsee mit dem Saarland.

Das vom Autobahnbau betroffene Gebiet im Kreis Euskirchen gehöre zu den ökologisch sensibelsten Gebieten in Nordrhein-Westfalen, die bekannt seien, sagte der Geschäftsleiter des Bund für Umwelt- und Naturschutz Dirk Jansen. Es gebe mehrere nationale und internationale Schutzgebiete. „Uns fehlt die Fantasie, wie man in diesem sensiblen Raum eine Trasse gefunden hat“, sagte Dirk Jansen.

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