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NRW hat noch Nachholbedarf bei der Biomülltrennung

Düsseldorf. Die Bürger in Nordrhein-Westfalen haben bei der Biomülltrennung noch reichlich Nachholbedarf - vor allem in den Großstädten. Zwar ist die Menge der erfassten Bio- und Grünabfälle in rund 20 Jahren um 45 Prozent auf über zwei Millionen Tonnen im Jahr 2016 angewachsen. Allerdings ist die Menge vom Zielwert noch weit entfernt.

NRW hat noch Nachholbedarf bei der Biomülltrennung

Biomüll wird in eine Tonne gekippt. Foto: Peter Steffen/Archiv

Das geht aus einem Bericht von NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) hervor, der am Mittwoch auf der Tagesordnung des Fachausschusses im Düsseldorfer Landtag stand. Im Durchschnitt wurden 2016 in NRW pro Jahr und Einwohner 116 Kilogramm Bio- und Grünabfälle erfasst - angestrebt werden 150 Kilo.

95 Prozent der Einwohner in NRW haben demnach die Möglichkeit, eine Biotonne oder einen Bioabfallsack vor der Haustür zu nutzen. Rund 80 Prozent der 374 Kommunen, die Biomüll abholen, lassen die Tonnen im Zwei-Wochen-Rhythmus leeren. 19 Prozent bieten in den Sommerferien eine einwöchige Leerung an. Drei Prozent der Bürger können Nahrungs- und Küchenabfälle zu Sammelstellen bringen.

Allein von den rund 1,2 Millionen Tonnen Biomüll und Grünabfällen, die in der Biotonne landen, entfallen im Durchschnitt 98 Kilo pro Einwohner und Jahr auf den ländlichen Raum und nur jeweils 31 Kilo auf die kreisfreien Städte.

Zum Teil seien Bioabfälle durch Fremdstoffe verunreinigt, berichtete Schulze Föcking. Dazu zählten vor allem Glas, Metall und Kunststoffe. Experten bezifferten den Fremdstoffanteil auf bis zu fünf Prozent. Dies verursache hohe Kosten und verringere die Kompost-Ausbeute. Hilfreich seien gute Öffentlichkeitsarbeit und Störstoffdetektoren.

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