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NBA-Titeltraum statt Negativrekord: Die Wandlung der 76ers

Philadelphia. Die Philadelphia 76ers stehen zum ersten Mal seit 2012 wieder in den Playoffs der nordamerikanischen NBA. Dort könnte das Team aus der Stadt der brüderlichen Liebe für eine Überraschung sorgen.

NBA-Titeltraum statt Negativrekord: Die Wandlung der 76ers

Ben Simmons (M.) von den 76ers beim Dunking. Foto: Chris Szagola

Die Ansprüche der Philadelphia 76ers in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA haben sich innerhalb von nur zwei Spielzeiten diametral geändert. Das ehemalige Verlierer-Team darf nun sogar vom Titel träumen.

Ging es in der Saison 2015/16 noch darum, einen Negativrekord zu verhindern, so kann sich die Mannschaft in dieser Saison sogar Hoffnungen auf den ganz großen Coup machen. Das Team aus der Stadt der brüderlichen Liebe konnte über den gleichen Zeitraum hinweg die Anzahl seiner Vorrunden-Siege sogar mehr als verfünffachen: von zehn Erfolgen während der regulären Saison 2015/16 auf 52 in diesem Jahr. Der Grund für Philadelphias Kehrtwende hat vor allem zwei Namen: Joel Embiid und Ben Simmons.

Die beiden Jungstars haben der Liga bereits in ihrer ersten gemeinsamen Saison ihren Stempel aufgedrückt. „Sie sind Tiere. Sie spielen auf einem sehr hohen Niveau im Moment“, hatte NBA-Superstar Stephen Curry über das Duo aus Philadelphia gesagt. „Ihre Geschichte ist großartig für die Liga.“

Simmons, der von den 76ers im NBA-Draft 2016 an erster Stelle gezogen wurde, beeindruckte in seinem ersten Jahr in der besten Basketball-Liga der Welt. Der 21-jährige Australier beendete die reguläre Saison mit 15,8 Punkten, 8,2 Assists und 8,1 Rebounds pro Spiel. Zusätzlich verbuchte er zwölf Triple-Doubles. Mit diesen Werten ist er der Topfavorit auf die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler.

„Wen ich wählen würde? Mich natürlich. Ich denke, ich habe das ganze Jahr über solide Leistungen gebracht“, sagte Simmons, der die Saison 2016/17 aufgrund einer Fußverletzung komplett aussetzen musste. „Wenn du dir die Statistiken anschaust, dann siehst du das. Leute, die sich mit dem Sport auskennen, wissen das.“

Auch Embiids NBA-Karriere startete mit Verletzungsproblemen. Der in Kamerun geborene 2,13-Meter-Hüne wurde von Philadelphia an dritter Stelle bei der Talentwahl 2014 ausgewählt. Der 24-Jährige verpasste jedoch die Spielzeiten 2014/15 und 2015/16 wegen Fußverletzungen.

„Ich habe viel Selbstbewusstsein. Ich glaube, dass ich meine Träume erfüllen und die Menschen in Philadelphia stolz machen kann“, sagte Embiid, der die 76ers mit 22,9 Punkten und elf Rebounds pro Spiel in dieser Saison anführte. „Ich bin nicht arrogant. Ich bin bescheiden. Aber ich glaube, dass ich ein besonderer Spieler sein kann. Einer der besten Spieler der Liga.“

Neben den beiden Stars konnten sich die 76ers in dieser Saison auch auf ihre diverse Rollenspieler verlassen. Dazu zählen J.J. Redick, Dario Saric, Marco Belinelli und Robert Covington.

In der ersten Playoff-Runde trifft das junge und hungrige Team auf die Miami Heat um Superstar Dwyane Wade. Nach zwei Partien steht es in der Best-of-Seven-Serie 1:1. Spiel drei wird am Donnerstag in Miami ausgetragen.

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