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Museum Wiesbaden zeigt Klassische Moderne

Wiesbaden. „Von Beckmann bis Jawlensky“ heißt die neue Schau. Gezeigt werden knapp 140 Werke aus der Sammlung Frank Brabants. Einen Großteil der Werke hat der Mäzen dem Museum gestiftet.

Museum Wiesbaden zeigt Klassische Moderne

Der Sammler Frank Brabant vor einem seiner Bilder in seiner Wohnung. Foto: Bernd Fickert/Museum Wiesbaden

Mit der neuen Ausstellung „Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant“ präsentiert das Museum Wiesbaden ein breites Spektrum der klassischen Moderne. Von Freitag (13. April) an sind knapp 140 Werke zu sehen, die vom Expressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit reichen.

Wie das Museum am Mittwoch mitteilte, ist ein Raum den Blumendarstellungen gewidmet – darunter Max Beckmanns „Stillleben mit grüner Kerze“.

Die Sammlung Brabant mit ihren insgesamt 600 Werken zählt zu den großen privaten Kunstsammlungen der Klassischen Moderne in Deutschland. Sie zeichne sich durch ihre hohe Qualität und Vielfalt aus, hieß es. Die Werke spiegelten nicht nur das Kunst- und Kulturgeschehen sowie die politischen und sozialen Verwerfungen wider, sondern auch Ängste, Hoffnungen und Utopien der Menschen zwischen den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts.

Anlässlich seines 80. Geburtstags hat Brabant einen großen Teil seiner Sammlung an das Museum gestiftet. Der in Schwerin geborene Mäzen lebt seit knapp 60 Jahren in Wiesbaden. Zu seiner Sammlung zählen unter anderem Werke von Max Pechstein, Otto Dix, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Käthe Kollwitz. Brabant habe stets zielgerichtet Werke der frühen Avantgarde gekauft, teilte das Museum mit. Die Schau ist bis 30. September 2018 zu sehen.

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