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Murat quält sich elf Runden mit Rippenbruch zum Sieg

Hamburg. Profiboxer Karo Murat hat eine erstaunliche Energieleistung abgeliefert. Elf Runden quälte sich der 34 Jahre alte Halbschwergewichtler in Hamburg gegen den Amerikaner Travis Reeves mit einem schmerzhaften Rippenbruch zum Sieg.

Murat quält sich elf Runden mit Rippenbruch zum Sieg

Karo Murat feiert mit dem WM-Gürtel seinen Sieg im Halbschwergewicht. Foto: Axel Heimken

Kurz vor Schluss gelang ihm der erlösende technische K.o. Als Lohn erhielt der frühere Europameister den Weltmeister-Gürtel des Verbandes IBO.

„Es hat ziemlich geknackt in der ersten Runde. Das tat höllisch weh. Ich hatte Probleme, Luft zu kriegen“, sagte der Berliner Boxer aus dem Stall des Hamburger Promoters Erol Ceylan. Das Röntgenergebnis: eine Rippe durch-, eine angebrochen.

Konditionell war der gebürtige Armenier am Ende. Ausgepumpt lag Murat nach Kampfende in der Ecke seines Gegners. „Er hat echte Moral bewiesen“, lobte Trainer Georg Bramowski seinen Schützling. Der IBO-Titel hat zwar nicht den Glanz jener der vier großen Weltverbände WBA, WBO, IBF und WBC. Murat: „Aber jetzt genieße ich das Ding. Später kann ich ja auch um einen anderen Titel boxen.“

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