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Münchner Amoklauf: Waffenhändler muss in Haft

Urteilsverkündung

Im Sommer 2016 stürzte der Schüler David S. mit seinem Amoklauf in München die ganze Stadt in Panik. Er erschoss neun Menschen und sich selbst. Der Verkäufer der Tatwaffe soll nun für sieben Jahre hinter Gitter. Das Urteil ist eine Premiere.

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München

, 19.01.2018
Münchner Amoklauf: Waffenhändler muss in Haft

Der Angeklagte Philipp K. (2.v.l.) steht in München zusammen mit seinen Anwälten im Verhandlungssaal. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 33-Jährigen unter anderem fahrlässige Tötung in neun Fällen und illegalen Waffenhandel vor. © Sven Hoppe/dpa

Das Landgericht München I hat den Verkäufer der Waffe für den Amoklauf von 2016 zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen ihn am Freitag der fahrlässigen Tötung in neun Fällen und des illegalen Waffenhandels schuldig. Der 33-jährige Philipp K. aus Marburg (Hessen) hatte die Pistole an den jugendlichen Täter verkauft, der am 22. Juli 2016 am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) neun Menschen und dann sich selbst erschoss. Erstmals wird damit ein illegaler Waffenhändler mit dem Verkauf einer Schusswaffe für eine Tat zur Verantwortung gezogen, an der er nicht selbst beteiligt war.

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