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Motorradstiefel: Käufer können sich an DIN-Norm orientieren

Stuttgart. Motorradfahrer brauchen funktionstüchtiges Schuhwerk. Solches lässt sich beim Kauf leicht an einer DIN-Norm erkennen. Ihr entsprechen die meisten Stiefel, wie ein neuer Test ergeben hat. Eine Marke schneidet besonders gut ab.

Motorradstiefel: Käufer können sich an DIN-Norm orientieren

In einem neuen Test schnitten die meisten Motorradstiefel „gut“ ab. Foto: Swen Pförtner

Beim Kauf neuer Stiefel können sich Motorradfahrer an der Norm „DIN EN 13634“ orientieren. Zwar besteht in Deutschland keine Pflicht, dass Motorradfahrer Kleidung mit diesem Standard tragen.

Doch die Norm gibt eindeutige Hinweise, dass die Stiefel den harten Schutzanforderungen im Ernstfall entsprechen, informiert die Zeitschrift „Motorrad“ (Ausgabe 09/18). Weitere Zahlenfolgen geben das Schutzlevel an: 2-2-1 ist beispielsweise besser als 1-1-1. Zusätzlich zur Sicherheit zählen beim Kauf Kriterien wie Tragekomfort, Klimatisierung und Verarbeitung.

In einer aktuellen Untersuchung haben die Tester zehn Sportstiefel für den täglichen Gebrauch genauer unter die Lupe genommen - alle entsprachen der kürzlich aktualisierten DIN-Norm. Nur der Stiefel Nexus von Dainese schnitt mit der Bewertung „sehr gut“ ab. Das Modell bekam 85 von 100 Punkten in der Gesamtwertung.

Fünf Stiefel schnitten „gut“ ab: Jeweils 80 Punkte bekamen die Modelle von Held (Epco II) sowie von Sidi (Performer). Dicht dahinter lagen die Modelle SMX-S von Alpinestars und Speed Tech von Modeka (beide 79 Punkte). Das Modell Aragon von Kochmann bekam 72 Punkte. Vier Modelle bewerteten die Tester mit „befriedigend“.

Die getesteten Modelle kosteten zwischen rund 150 Euro und etwa 250 Euro. Dabei waren die hochpreisigen Schuhe nicht zwangsläufig gut: Der teuerste Stiefel bekam in der Endbewertung nur das Urteil „befriedigend“, der günstigste hingegen die Note „gut“.

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