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Mit zehn Jahren schon WM-Spielerin im Tischtennis

Halmstad. Im Tischtennis reden alle über das japanische Wunderkind Tomokazu Harimoto. Doch die jüngste Spielerin bei der Team-WM in Halmstad könnte noch immer die kleine Schwester des jüngsten World-Tour-Siegers der Historie sein: Fathimath Dheema Ali.

Die Zehnjährige spielt für die Malediven. „Es fühlt sich so aufregend an, hier in Schweden zu spielen“, sagt sie. „Ich bin stolz darauf, mein Land auf einer so großen Bühne zu repräsentieren.“

Fathimath fing mit sechs Jahren mit dem Tischtennis an. Und das auch nur, weil man sie bei einer anderen Sportart wieder wegschickte. „Mein Vater brachte mich zu einem Badminton-Trainer. Aber der lehnte mich ab, weil ich für dieses Spiel zu klein bin“, erzählt sie.

Für Tischtennis hat sie offenbar so viel Talent, dass sie es in nur vier Jahren in die Nationalmannschaft und zu einer WM schaffte. Und auch in Halmstad läuft es für Fathimath Dheema Ali bislang besser als erwartet. Ihr erstes Spiel gewannen die Malediven kampflos, weil der Gegner Bangladesch nicht antrat. Beim 0:3 gegen Wales holte danach ausgerechnet die jüngste Spielerin den einzigen Satz für ihr Team.

„Mein großer Traum ist, bei dieser WM Ding Ning zu treffen“, sagt Fathimath und meint damit die Weltmeisterin und Olympiasiegerin aus China. „Ich kann immer noch nicht glauben, mit meinem großen Idol bei ein und demselben Wettbewerb zu spielen.“

Die älteste Spielerin dieser WM ist 44 Jahre älter als Fathimath Dheema Ali und heißt Ni Xialian (54). Schon 1983 gewann sie mit China den Mannschafts-Titel, seit 1989 spielt sie für Luxemburg. Bei der 0:3-Niederlage gegen Deutschland verlor die dreimalige Europameisterin am Dienstag ihr Einzel gegen Petrissa Solja.

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