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Mit defekten Zahnfüllungen keine Tauchgänge unternehmen

Murnau (dpa/tmn) - Tauchurlauber sollten sich sicher sein, dass die Zahnfüllungen in ihrem Gebiss in Ordnung sind. Denn beim Tauchen mit einer defekten Plombe oder Krone kann es zu großen Problemen kommen.

Besteht ein Lufteinschluss in der defekten Füllung, baut sich dort unter Wasser ein Überdruck auf, der beim Auftauchen nicht wieder zurückgeht. Das könne schlimmstenfalls dazu führen, dass Füllungen herausbrechen, erklärt der Tauchmediziner Peter Müller vom Vorstand der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) im bayerischen Murnau. «Das kann einem dann den ganzen Tauchurlaub vermiesen.»

Die Schmerzen im Gebiss können nach einem solchen Vorfall groß sein, warnt Müller - und nicht immer ist auf entlegenen Inseln und in anderen Urlaubsgebieten ein Zahnarzt für die Behandlung in der Nähe. Gefährdet sind laut dem Experten vor allem die vielen Sporttaucher, die das Tauchen mal im Urlaub gelernt haben, seitdem aber nur noch selten unter Wasser gehen. Sie sollten ihren Zahnarzt bei ohnehin fälligen Routineuntersuchungen gezielt auf eventuell defekte Füllungen ansprechen. Insgesamt gebe es in Deutschland etwa zwei Millionen Sporttaucher, von denen rund 100 000 regelmäßig aktiv sind.

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin: www.gtuem.org

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