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Ministerin stellt Maßnahmen gegen Schulleitermangel vor

Schulleiterposten sind bei vielen Lehrern nicht mehr begehrt. Ein kleines Gehaltsplus gleicht aus ihrer Sicht die Fülle der Pflichten nicht aus. NRW-Schulministerin Gebauer will gegensteuern.

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Düsseldorf

, 05.04.2018

Jede siebte öffentliche Schule in Nordrhein-Westfalen hat keinen Schulleiter. Am heutigen Donnerstag stellt Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf Maßnahmen vor, wie sie den Mangel beheben will.

Nach Zahlen des Schulministeriums vom Februar sind in NRW über alle Schulformen hinweg mehr als 700 Chefsessel und über 900 Vize-Posten vakant. Bei den regulären allgemeinbildenden Schulformen haben Grund-, Haupt- und Realschulen besonders hohen Bedarf.

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert den Missstand seit Jahren und fordert wesentliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen, um Schulleiterposten wieder attraktiver zu machen. Minimale Anhebungen der Besoldungen - wie zuletzt in NRW - reichen aus seiner Sicht nicht aus, solange Lehrer mit ständig wachsenden Aufgaben konfrontiert werden.

VBE-Chef Udo Beckmann hatte vor dem Deutschen Schulleiterkongress im vergangenen Monat die Kultusministerkonferenz aufgefordert, valide bundesweite Daten zum Lehrer- und Schulleitermangel zu erheben und sich auf einen gemeinsamen Aktionsplan zu verständigen.

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