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Mildere Strafen für Lidl-Erpresser

Bochum. In einem ersten Prozess werden zwei Lidl-Erpresser zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt. Sie finden die Strafe zu hoch und legen Revision ein - mit etwas Erfolg.

Mildere Strafen für Lidl-Erpresser

"Lidl" steht auf Einkaufswagen. Foto: Marcel Kusch/Archiv

In einem zweiten Prozess um die Erpressung des Lebensmitteldiscounters Lidl sind die Haftstrafen für einen 50-Jährigen und seine fünf Jahre ältere Lebensgefährtin leicht reduziert worden. Statt jeweils zehn Jahren Haft hat das Bochumer Landgericht am Dienstag nun neun Jahre beziehungsweise acht Jahre und neun Monate Haft verhängt. Die Angeklagten hatten gestanden, zwischen 2012 und 2016 vor Lidl-Filialen in Herten, Bottrop und Bochum drei Rohrbomben gezündet und insgesamt elf Millionen Euro gefordert zu haben. Der neue Prozess war notwendig geworden, weil der Bundesgerichtshof das erste Urteil in Teilen aufgehoben hatte.

Bei einem der Bombenanschläge war eine Mitarbeiterin des Discounters in Herten durch Splitter am Beim verletzt worden. Die Urteile lauten weiter auf Mordversuch. Dass die Strafen leicht reduziert worden sind, hängt laut Gericht unter anderem mit dem schlechten Gesundheitszustand der Angeklagten zusammen.

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