Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Messerattacke in Irland: Polizei schließt Terror nicht aus

Dundalk. Ein Mann niedergestochen, zwei weitere verletzt - eine Messerattacke gibt der Polizei in Irland Rätsel auf. Noch ist unklar, welches Motiv hinter der Tat steckt.

Messerattacke in Irland: Polizei schließt Terror nicht aus

Ein Polizeifahrzeug vor dem Schauplatz der Messerattacke im irischen Dundalk. Foto: David Young

Die irische Polizei schließt Terror als Motiv für die tödliche Messerattacke in der Küstenstadt Dundalk nicht aus. Das sagte ein Polizeisprecher bei einer Pressekonferenz. Ein 24-Jähriger war dort am Morgen auf der Straße niedergestochen worden. Er starb an seinen Verletzungen.

Bei weiteren Angriffen wurden zwei Männer verletzt. Der mutmaßliche Täter konnte kurze Zeit später festgenommen werden. Es handelt sich nach Angaben der Polizei um einen 18-jährigen Ägypter. Noch sei das Motiv für die Tat unklar, sagte der Polizeisprecher. Der Angriff scheine willkürlich und unvermittelt stattgefunden zu haben, und es gäbe keinen Hinweis, dass sich Täter und Opfer gekannt hätten. Die Polizei geht davon aus, dass er alleine gehandelt hat. Das Opfer stammt den Angaben zufolge aus Japan.

Eine Verbindung zum Terrorismus wollte der Polizeisprecher der BBC zufolge nicht ausschließen. Man werde mit den ägyptischen Behörden in Verbindung treten. Er bestätigte, dass der Mann nur zwei Tage zuvor mit der Polizei wegen seines Aufenthalts in Irland in Kontakt gewesen sei. Dundalk liegt an der Ostküste Irlands zwischen Dublin und dem nordirischen Belfast.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hanoi. Die mutmaßliche Entführung eines vietnamesischen Geschäftsmanns aus Berlin hatte vergangenes Jahr weltweit Schlagzeilen gemacht. Jetzt soll er wegen Korruption für den Rest seines Lebens hinter Gitter. Und im nächsten Prozess droht wieder die Todesstrafe.mehr...

Pristina. Er galt als einer der wenigen serbischen Politiker, die gute Beziehungen zur albanischen Mehrheit im Kosovo unterhielten - jetzt ist Oliver Ivanovic tot. Vier Kugeln trafen den 64-Jährigen vor der Parteizentrale in Mitrovica. In Serbien tagt nun der nationale Sicherheitsrat.mehr...

London/Quito. Sein Lebensraum ist nur ein paar Quadratmeter groß, gefangen in einer Botschaft in London. Nun startet Ecuador eine Offensive, um das für alle Seiten zur großen Belastung gewordene Asyl von Julian Assange zu beenden. Eine Option: Er wird Diplomat. Doch London stellt sich quer.mehr...