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Menschen mit Demenz müssen sich am Esstisch wohlfühlen

Bonn. Sind Menschen an Demenz erkrankt, schwindet oft ihr Geruchssinn. Weil sie damit auch die Fähigkeit zu schmecken verlieren, sollten die Mahlzeiten besonders appetitlich aussehen. Auch eine ruhige Atmosphäre beim Essen hilft.

Menschen mit Demenz müssen sich am Esstisch wohlfühlen

Geht der Geschmackssinn verloren, schmecken auch die Mahlzeiten nicht. Menschen mit Demenz sind davon besonders häufig betroffen. Foto: Daniel Karmann

Menschen mit Demenz haben häufig keine Lust mehr zu essen. Zum einen lässt der Geruchssinn - und damit auch die Fähigkeit zu schmecken - im Alter nach, zum anderen verarbeitet das Gehirn bei Demenz Gerüche anders.

Damit die Betroffenen ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen, sollten Pflegende eine angenehme Esssituation schaffen, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ (Ausgabe Mai/Juni 2018).

Um den Tisch herum sollte es möglichst ruhig sein. Helles Licht hilft, die Speisen optisch gut wahrzunehmen. Es sei zudem sinnvoll, Geschirr mit einem farbigen Rand zu verwenden. Das Essen selbst sollte ebenso farbenfroh und vor allem appetitlich angerichtet sein.

Auch die Gesellschaft spielt eine Rolle. Nur wer sich mit den Menschen, die mit am Tisch sitzen, wohlfühlt, verspürt auch Appetit und bringt die Geduld auf, bis zum Ende der Mahlzeit sitzen zu bleiben.

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