Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Medien: Offenbar weit mehr unrechtmäßige Asylbescheide in Bremen

Bremen.

Die Zahl der unrechtmäßigen Asylentscheidungen einer früheren Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Bremen ist möglicherweise höher als angenommen. Nach Recherchen von NDR, Radio Bremen und „Süddeutscher Zeitung“ gehen die Ermittler von rund 2000 Fällen in den Jahren 2013 bis 2017 aus. Bislang war von 1200 Vorgängen die Rede, in denen die Ex-BAMF-Außenstellenleiterin Antragstellern Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Gegen sie und drei weitere Beschuldigte wird auch wegen Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bremen. In der Affäre um unrechtmäßige Asylbescheide beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen ein Dolmetscher und ein Vermittler die Hand aufgehalten haben. Wie aus einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Bremen vom 3. April hervorgeht, wird der Bremer Dolmetscher verdächtigt, von Ausländern, die ihm ein zweiter Beschuldigter vermittelte, 500 Euro dafür erhalten zu haben, dass er „falsche Angaben insbesondere zur Identität und den Einreisedaten aufnahm, beziehungsweise übersetzte“.mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer hält trotz Kritik aus den Bundesländern an den geplanten Asylzentren fest. Die Gespräche mit den Ländern zeigten, dass es durchaus die Bereitschaft gebe, sich an den Piloten zu beteiligen und die Anker-Zentren so auch mitzugestalten. Das sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. Das werde auch die Zweifler überzeugen. Seehofer will bundesweit bis zu sechs Zentren eröffnen, in denen Ausländer bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens und einer möglichen Abschiebung leben sollen.mehr...

Mainz. Der Bund organisiert nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu wenige Sammelflüge für die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Das sei gemessen an der Zahl der Fälle insgesamt nach wie vor zu wenig, sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur. Gerade bei den Dublin-Fällen gebe es zu wenige Flugangebote. Nach dem Dublin-Abkommen müssen Flüchtlinge in dem EU-Land Asyl beantragen, in das sie zuerst eingereist sind, und können auch dorthin abgeschoben werden.mehr...